Dienstag 21.05.2013
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Auto & Flotte

Blickfang: der Range Rover Evoque, hier in der zweitürigen Coupé-Version.
Drei schlagkräftige Argumente
Mit drei besonders schlagkräftigen Argumenten will er dabei potenzielle Händler vom Engagement für Land Rover überzeugen:
1. Der Geländewagenspezialist legte in den ersten acht Monaten des Jahres mit 135.874 Zulassungen weltweit um 15,4 Prozent zu.
2. Unter dem Dach des indischen Großkonzerns Tata entwickelt die ehemalige Ford-Tochter derzeit zahlreiche neue Modelle.
3. Die aktuelle Neuerscheinung hat bereits prächtig eingeschlagen: „Für den Evoque liegen uns schon 30.000 verbindliche Vorbestellungen vor", verkündet Gress mit stolz geschwellter Brust - dabei ist der Verkauf des kompakten Geländegängers gerade erst angelaufen.
Mut der Designer wird belohnt
Der in der Branche selten demonstrierte Mut der Briten, eine Messe-Studie endlich einmal nicht gleich ins Museum sondern in die Modellschmiede zu rollen, wird ganz offensichtlich belohnt. Der Evoque übernimmt jedenfalls das auffällige Design des Konzeptfahrzeugs LRX, das 2008 auf der Detroiter Motorshow schon für Furore sorgte. Und soll die bislang eher im englischen Landadel etablierte Marke nun auch für dynamische Großstädter und Dienstwagenfahrer mit dem Bedarf für eine lifestylig-moderne, automobile Visitenkarte attraktiv machen.
Mit dem Evoque will Land Rover jedenfalls nicht nur im angestammten Terrain der Geländewagenfahrer „wildern", sondern spricht etwa auch Mini- oder Beetle-Besitzer an. Dass der Wagen mit seinem coupéhaften Design im Straßenbild auffällt, zeigte sich schon bei der ersten Probeausfahrt.
"160.000 Varianten" konfigurierbar
Und an Individualisierungsmöglichkeiten fehlt es auch nicht. „160.000 verschiedene Varianten", hat Unternehmenssprecher Mayk Wienkötter für den Evoque errechnet. Zwölf Außenfarben können mit vier Dachfarben kombiniert werden, ebenso mit drei Ausstattungsstufen, drei Motorvarianten, Front- und Allradantrieb, Zwei- und Viertürer...
Die Preisliste beginnt bei 33.100 Euro für den 2,2-Liter-Diesel mit 110 kW/150 PS. Mit Vorderradantrieb erreicht der Wagen einen Normverbrauchswert von 5,0 Litern und wird so zum sparsamsten Land Rover überhaupt.
Der stärkere Selbstzünder (140 kW/190 PS) und auch der 2,0-Liter-Benziner (177kW/240 PS) sind dagegen ausnahmslos mit Allradantrieb samt dem aus den größeren Modellen bekannten „Terrain-Response"-System ausgestattet, das die Traktion auf die jeweilige Fahrbahnbeschaffenheit ausrichten kann.
Neue Rekordabsatzzahlen
Peter Gress ist sich jedenfalls sicher: „Der Evoque wird unser meistverkauftes Modell und mit ihm wird die Marke neue Rekordabsatzzahlen erreichen."
Bernd Nusser
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