Donnerstag 09.02.2012
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Happy Birthday: Der Geldschein wird heute 100 Jahr alt.
"Bargeld genießt bis heute in Deutschland hohes Vertrauen", bekräftigt Dr. Andreas Martin, Vorstandsmitglied des Bundesverbands der Volks- und Raiffeisenbanken (BVR). "Papiergeld hat im Laufe der Jahre eine immer bedeutendere Rolle im Bargeldkreislauf eingenommen", erläutert Martin.
Anteil der Bargeldzahlungen sinkt kontinuierlich
Im Jahr 2008 wurden laut EHI Retail Institute im deutschen Einzelhandel 60,4 Prozent des Umsatzes mit Bargeld abgewickelt, das entspricht der Summe von 217 Milliarden Euro.
Der Umsatz mit Kartenzahlungen verteilt sich laut der jährlich stattfindenden Untersuchung des EHI auf Debitkarten (auch EC-Karten oder Bankkarte genannt) mit 30,1 Prozent und Kreditkarten mit 5,2 Prozent (siehe auch Grafik).
Der Anteil der Bargeldzahlungen nimmt allerdings von Jahr zu Jahr leicht ab, da immer mehr Handelsunternehmen Kartenzahlungen akzeptieren und die Verbraucher sich an den Einsatz ihrer Karten mehr und mehr gewöhnen. Im Jahr 2007 entsprach der Bargeldanteil an den deutschen Kassen noch 61,4 Prozent.
Bedeutung der Banknoten nahm erst im Laufe der Zeit zu

Alljährlich untersucht das EHI die Zahlungsarten im Handel.
So sank der wertmäßige Anteil von Münzen an der Geldmenge von sieben Prozent im Jahr 1913 auf heute 0,5 Prozent, und der Anteil an Papiergeld stieg von fünf auf 17 Prozent. 1913 entfiel im statistischen Durchschnitt auf jeden Kopf der Bevölkerung erade einmal ein Geldschein. Heute sind etwa 37 Geldscheine pro Kopf im Umlauf.
Hanno Bender
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