Donnerstag 17.05.2012
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Da steht er und kann nicht anders: Der Euro bleibt stabil.
Im September 2009 hatte die Inflationsrate - gemessen an der Veränderung des Verbraucherpreisindex - bei minus 0,3 Prozent gelegen. Im Vergleich zum Vormonat erhöhte sich der Verbraucherpreisindex im Oktober dieses Jahres nur um 0,1 Prozent.
Energie- und Benzinpreise wirken inflationshemmend
Auch im Oktober wirkte sich die Preisentwicklung der Energie (Haushaltsenergie und Kraftstoffe) dämpfend auf die Inflationsrate aus: Energieprodukte verbilligten sich insgesamt um 7 Prozent gegenüber Oktober 2008. Ohne Berücksichtigung der Preisentwicklung für Energie hätte die Inflationsrate bei plus 0,9 Prozent gelegen.
Im Jahresvergleich waren erhebliche Preisrückgänge vor allem bei leichtem Heizöl (minus 25,1 Prozent) und Kraftstoffen (minus 6,1 Proznet; darunter Dieselkraftstoff: minus 13,2 Prozent; Superbenzin: minus 3,7 Prozent) zu verzeichnen. Diese Preisrückgänge fielen jedoch deutlich geringer aus als in den Vormonaten.
Bei den anderen Haushaltsenergien verbilligten sich binnen Jahresfrist auch Gas (minus 17,9 Prozent) sowie Umlagen für Zentralheizung und Fernwärme (minus 5,9 Prozent). Eine gegenläufige Preisentwicklung wurde dagegen weiterhin für Strom (plus 5,8 Prozent) ermittelt.
Preisrückgänge bei Gemüse und Molkereiprodukten
Nahrungsmittelpreise lagen im Oktober durchschnittlich 3,4 Prozent unter dem Niveau des Vorjahres. Die stärksten Preisrückgänge wurden bei Gemüse und Molkereiprodukten beobachtet. Teurer wurden gegenüber Oktober 2008 dagegen Fisch und Fischwaren.
Langlebige Gebrauchsgüter wiesen im Vorjahresvergleich eine moderate Preisentwicklung auf (plus 0,1 Prozent). Besonders verbraucherfreundlich entwickelten sich hier Preise für einzelne Erzeugnisse der Unterhaltungselektronik und für einzelne Informationsverarbeitungsgeräte sowie die Preise für Gebrauchtwagen.
Nennenswerte Preisanstiege binnen Jahresfrist wurden dagegen bei Tabakwaren (plus 5,4 Prozent) und Pauschalreisen (plus 4,1 Prozent) festgestellt.
Gas und Heizöl wurden teurer
Die nur geringfügige Preiserhöhung des Gesamtindex (plus 0,1 Prozent) gegenüber September ergab sich aus gegenläufigen Preisbewegungen. So waren beispielsweise bei den Energieprodukten Preisanstiege für leichtes Heizöl (plus 5,5 Prozent) zu beobachten. Dagegen gingen die Gaspreise um 3,3 Prozent zurück.
DH
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