Finanzen & Karriere

KARSTADT-KRISE | 20.07.2012

Karstadt streicht in Summe 4.000 Stellen

Vom angekündigten Arbeitsplatzabbau beim Warenhauskonzern Karstadt könnten nach Angaben der Gewerkschaft Verdi bis zu 4.000 Mitarbeiter betroffen sein.

Da braut sich was zusammen: Der Ausblick für viele Karstadt-Mitarbeiter ist düster. Foto: Hanno Bender

Da braut sich was zusammen: Der Ausblick für viele Karstadt-Mitarbeiter ist düster

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Die vom Karstadt-Management angekündigte Streichung von 2.000 Vollzeitstellen würden wegen des hohen Teilzeitanteils etwa 3.000 Beschäftigten entsprechen, sagte ein Sprecher der Gewerkschaft am Donnerstag in Berlin.

Wenn man die schon vorher bekanntgegebene Schließung der Multimedia-Abteilungen mit 648 Stellen und das Nichtverlängern befristeter Arbeitsverträge hinzurechne, könnten bis zu 4.000 Beschäftigte betroffen sein.

Der Verdi-Sprecher bestätigte damit einenBericht der "Deutschen Wirtschafts Nachrichten". Die Warenhauskette Karstadt hatte am Montag mitgeteilt, 2.000 Arbeitsplätze bis Ende 2014 abbauen zu wollen.

Ein Karstadt-Sprecher erklärte, man nehme die anstehenden Gespräche mit den Betriebsräten sehr ernst und wolle sich an "Spekulationen" nicht beteiligen.

dpa

Schlecker, Neckermann, Praktiker, Karstadt - lauter Hiobsbotschaften, aber keine allgemeine Handelskrise: Lesen Sie hier eine Analyse.

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