Finanzen & Karriere

MODEHANDEL | 28.01.2011

H&M will 250 neue Läden eröffnen

Zweistelliges Wachstum, aber auch steigende Kosten durch erhöhte Rohstoffpreise. Unterm Strich spricht H&M trotzdem von einem sehr guten Jahr 2010 und kündigt für 2011 weiteres Wachstum an.

H&M, Foto: Mira Schleinig

H&M: Markteinstieg in Israel und Südkorea

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Der schwedische Textilkonzern Hennes&Mauritz (H&M) hat 2010 wieder zweistellig zugelegt, musste zum Jahresabschluss aber mit steigenden Kosten kämpfen. Wie das Familienunternehmen in Stockholm mitteilte, stieg der Gewinn im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 14 Prozent auf 18,7 Milliarden Kronen (rund 2,1 Milliarden Euro).

Der Umsatz ohne Mehrwertsteuer kletterte in den jeweiligen Währungen um 15 Prozent auf umgerechnet 108,5 Milliarden Kronen (12,24 Milliarden Euro). Deutschland war wie bisher der wichtigste Markt.

Aktienkurs sackt ab


Die Angaben beziehen sich auf das "krumme" Geschäftsjahr 2009/2010, das
vor dem Weihnachtsgeschäft am 30. November endete. Unter anderem wegen Problemen zum Jahresabschluss durch deutlich höhere Baumwollpreise reagierte die Börse negativ auf die Bilanzzahlen. Die H&M-Aktie fiel am Donnerstag nach der Veröffentlichung um 6,2 Prozent auf 214,50 Kronen (rund 24,20 Euro).

Im vierten Quartal sank der Nettoertrag um 11 Prozent auf 5,5 Milliarden Kronen(rund 600 Millionen Euro), während der Umsatz um 15 Prozent in den jeweiligen Landeswährungen auf umgerechnet 29,7 Milliarden Kronen (etwa 3,35 Milliarden Euro) stieg. Negativ auf die H&M-Gewinne wirkte sich nicht zuletzt der kräftige Kursanstieg für die schwedische Landeswährung Krone aus.

Konzernchef Karl-Johan Persson nannte 2010 aber ein "sehr gutes Jahr" und erklärte, H&M blicke optimistisch in die Zukunft. Die Kette will in diesem Jahr 250 neue Modehäuser im Vergleich zu 243 Neueröffnungen 2010 eröffnen. Zum Ende des Geschäftsjahres betrieb H&M weltweit 2206 Filialen. Neu will das Unternehmen dieses Jahr in Südkorea, Israel und der Türkei einsteigen.

Deutschland der wichtigste Markt


Deutschland war im vergangenen Geschäftsjahr mit einem Umsatz von 30,6 Milliarden Kronen (14,74 Milliarden Euro) wieder das mit Abstand wichtigste Land für die Textil-Kette. Das Plus betrug ohne Währungsverluste 12 Prozent.

An zweiter Stelle folgten die Vereinigten Staaten mit 8,9 Milliarden Kronen Umsatz (plus 27 Prozent), war rund 1 Milliarde Euro entspricht. Die Anzahl der deutschen H&M-Häuser stieg auf 377. Hier standen 24 Neueröffnungen neun Schließungen gegenüber.

dpa

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