Montag 20.05.2013
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Der Onlinehändler Allyouneed verschickt nun auch frisches Obst
Das Sortiment umfasst demnach neben Obst und Gemüse auch Wurst, Käse und Milchprodukte sowie Backwaren und Feinkost. Geliefert werden die frischen Lebensmittel gemeinsam mit weiteren Artikeln der Bestellung in einem Box-in-Box-System, das gemeinsam mit dem Allyouneed-Mitgesellschafter Deutsche Post DHL auf die Versandtauglichkeit optimiert worden sei.
Der Kunde erhalte nur eine Sendung für alle seine Einkäufe aus dem Online-Supermarkt. Gekühlt werden die speziellen Boxen mit wiederverwendbaren Kühlelementen, die besonders gepackt werden, um direkten Kontakt mit den Waren und Kondenswasser oder Gefrierschäden zu vermeiden.
Konstante Temperatur
"Das Wichtigste ist die Qualität, die beim Kunden ankommt", weiß Jens Drubel, Geschäftsführer von Allyouneed. "Unser Obst und Gemüse ist Handelsklasse I oder besser und wird, wie auch die weiteren Frischeprodukte, durch besonders geschultes Personal verpackt."
In den vergangenen sechs Monaten haben die Lebensmittelversender verschiedene Verpackungen getestet: Insgesamt zeigten die mitgeschickten Temperaturaufzeichner demnach binnen 24h eine konstante Temperatur zwischen 2-4°C, bei unterschiedlichen Außentemperaturen. "Das ist besser als die Kühlketten vieler konventioneller Supermärkte", wirbt Jens Drubel.
Aktuell habe Allyouneed eine Frische-Zustellquote von 98,6 Prozent am nächsten Tag und versende noch in einem Einwegsystem. "Wir arbeiten aber gemeinsam mit der Deutschen Post DHL an einer umfassenden und praktikablen Mehrweg-Lösung".
DHL baut größtes deutsches Paketzentrum
Allyouneed-Mitgesellschafter DHL will unterdessen im hessischen Obertshausen gemeinsam mit Alpha Industrial, einem Spezialisten für Logistikimmobilien, das nach eigenen Angaben größte Paketzentrum Deutschlands bauen. Wie das Unternehmen mitteilt, hat es dazu in der Stadt bei Frankfurt am Main ein Neubaugrundstück mit rund 140.000 Quadratmetern erworben, das mit bis zu 50.000 verarbeiteten Sendungen pro Stunde auch zu den größten Paketzentren Europas gehören werde.
Der Gebäudekomplex soll rund 40.000 Quadratmeter groß werden – das entspricht einer Fläche von mehr als fünf Fußballfeldern. Allein der Bau des Gebäudes wird der Post zufolge einen zweistelligen Millionenbetrag kosten. Das Projekt ist Teil eines 750 Millionen Euro schweren Investitionsplans, mit dem die Deutsche Post angesichts des weiter stark wachsenden E-Commerce-Geschäfts ihr Paketgeschäft ausbauen will.
wim
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