Dienstag 21.05.2013
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Neckermann macht's wieder möglich: Nach der schwarzen Null beim EBITDA soll bald ein echter Gewinn folgen
Neckermann schreibt damit zwar streng genommen am Ende des Tages weiter rote Zahlen, wie der Vorsitzender der Neckermann.de-Geschäftsführung Henning Koopmann im Gespräch mit dem Lokalteil der FAZ eingeräumt hat. Vor Zinsen, Steuern und Anschreibungen sei allerdings die angekündigte schwarze Null erreicht worden.
Gewinnzone kommt näher
Allerdings kommt der Versandhändler, der sich seit geraumer Zeit konsequent dem Onlinehandel verschrieben und seinen Namen 2006 in Neckermann.de geändert hat, der Gewinnzone näher: Vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) hat Neckermann die im Herbst angekündigte "schwarze Null" erreicht, während das Unternehmen 2009 noch einen Verlust von knapp 50 Millionen Euro bilanzieren musste.
Das zweistellige Umsatzwachstum sei in allen drei Segmenten Mode, Technik und Living erzielt worden, heißt es von der Neckermann-Pressestelle. Das Wachstum im E-Commerce habe bei rund 30 Prozent gelegen. Zum Vergleich: Der Branchendurchschnitt lag 2010 nach Angaben des Bundesverbandes des deutschen Versandhandels (bvh) bei rund 18 Prozent.
100 neue Stellen 2011
Nach dem Stellenabbau in den vergangenen Jahren – 2008 beschäftigte die Gruppe in Europa rund 5.000 Menschen, Anfang 2010 waren es rund 4.000 – stellt Neckermann inzwischen wieder Personal ein: 250 neue Arbeitsplätze sind 2010 hinzugekommen, für das deutsche Geschäft will Neckermann in diesem Jahr noch einmal rund 100 neue Arbeitsplätze schaffen, überwiegend in der Konzernzentrale Frankfurt.
wim
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