Donnerstag 23.02.2012
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Technik & Web

Beispiel eines Angebits bei Facebook: Sieben Partner machen mit. Foto: Facebook
Zum heutigen Start in Deutschland hat der Netzwerkbetreiber sieben Partner gewinnen können. Zu den Einzelhändlern zählt der Douglas-Konzern, der dem "Angebote"-Kunden in einer seiner Parfümerien einen Duft von Tommy Hilfiger oder wahlweise 15 Prozent Rabatt auf den Einkauf gewährt.
Insgesamt hat Douglas geplant, 2.000 Flaschen des Tommy Hilfiger Dufts zu verschenken. Ist der Duft vergriffen, bekommt der Kunde den Rabatt von 15 Prozent auf einen Einkauf. Douglas hatte zuletzt die Absicht angekündigt, Filial- und Online-Geschäft besser zu verzahnen.
Benetton, Esprit und Gravis
Der Modefilialist Benetton spendet für jedes Check-in vom 1. bis 28. Februar zwei Euro an ein Technologiezentrum in Kenia. Esprit überweist je Check-in fünf Euro an das SOS-Kinderdorf im indischen Alibaug.
Bei dem Computerhändler Gravis bekommen die Facebook-Nutzer ein Sims-3-Spiel geschenkt. Gravis stellt dafür 10.000 Sims-3-Spiele zur Verfügung. Der Fußballverein Bayern München verteilt 1.000 Fanschals gratis, wenn die Fans beim Heimspiel am 12. Februar 2011 gegen Hoffenheim in der Allianz Arena einchecken.
Weitere Kooperationspartner sind der Kinobetreiber CinemaxX sowie die Restaurantkette Vapiano.
Angebote finden über das Smartphone
Nutzer finden die Angebote, wenn sie mit dem Smartphone – über die neueste Version der Facebook-App oder per facebook.com – zu "Orte" gehen und auf "Wo bist du?" klicken. Danach erscheint eine Liste mit Orten ganz in ihrer Nähe. Ein gelbes Viereck zeigt an, an welchem Ort es spezielle Facebook-Angebote gibt.
Anschließend checkt der Nutzer an dem Ort ein, der ein Facebook-Angebot geschaltet hat, zeigt es dem Personal vor - und löst das Angebot ein.
Die mit dem eingecheckten Nutzer vernetzten Facebook-Freunde erfahren von den Angeboten durch die Neuigkeiten ihrer Freunde, als Fans einer Marke oder über Werbeanzeigen auf Facebook oder im Geschäft vor Ort. Der Betreiber des Sozialen Netzwerks tritt mit dem Angebot in Konkurrenz zu Gutscheinportalen wie Groupon.de.
Sybille Wilhelm
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