Montag 21.05.2012
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Millionen Konsumenten haben sich schon echte Pillen aus virtuellen Apotheken besorgt.
Medikamente seien in Internet-Apotheken nicht nur zum Teil erheblich preiswerter als im stationären Verkauf, sondern ermöglichten Berufstätigen und durch Krankheit oder Alter eingeschränkten Menschen auch die Möglichkeit, beim Medikamentenkauf Zeit zu sparen, erläutert der Branchenverband.
Vorsicht vor dubiosen Anbietern
Allerdings bieten auch dubiose Anbieter im Internet Medikamente zum Kauf an. Vor allem Lifestyle-Produkte wie Potenzpillen, Haarwuchsmittel, Diätkapseln oder Präparate zum Muskelaufbau würden von den schwarzen Schafen angepriesen: Weil es sich hierbei um gefälschte, nicht zugelassene oder falsch dosierte Medikamente handeln könne, sollte man bei diesen vermeintlichen Schnäppchen vorsichtig sein, warnt der Verband. Der erste Schritt sollte daher immer ein Blick ins Impressum der Homepage des jeweiligen Anbieters sein. Wer ganz sicher gehen möchte, prüft im Versandapothekenregister, ob es sich um einen seriösen Anbieter handelt.
Online-Register für mehr Sicherheit
Seit Ende April 2009 bietet das Deutsche Institut für Medizinische Dokumentation und Information (DIMDI) ein Online-Register im Auftrag des Bundesministeriums für Gesundheit an. Auf der Internetseite www.dimdi.de in der Rubrik "Arzneimittel" kann das täglich aktualisierte Versandapothekenregister aufgerufen werden. Eingetragen sind dort nur Internet-Apotheken, die über eine behördliche Erlaubnis zum Versand von Arzneimitteln verfügen.
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