Technik & Web

E-COMMERCE | 12.09.2012

Mobile Commerce: Wer die Prozesse beherrscht, macht mehr Umsatz

Viele Kanäle, viele Sorgen: Unternehmen sehen den Handel über mobile Endgeräte als größte Herausforderung. Vor allem macht ihnen Probleme, den Kunden auf jedem Kanal gleich gut zu bedienen, so eine Studie.

Mobile Kunden sind eine Herausforderung für Händler

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Mobile Commerce macht den Händlern in Europa zu schaffen, lautet das Ergebnis einer neuen Studie von Intershop, einem Anbieter für E-Commerce-Lösungen. Zudem beschäftigt die Unternehmen das Problem, dem Kunden hochwertige Einkaufserlebnisse über alle Kanäle hinweg zu bieten - wobei der mobile Handel wichtig ist für zukunftsträchtige E-Commerce-Modelle.

"Auf einem zunehmend dichter besetzten und schnelllebigen Markt müssen Verantwortliche im Onlinehandel mit oft nur begrenzten technischen Möglichkeiten Kaufwelten schaffen, durch die sich ihre Marke klar und über alle möglichen Berührungspunkte mit Kunden hinweg von Mitbewerbern absetzt", heißt es in einer Pressemitteilung von Intershop.

Dieser Anspruch mag ein Grund dafür sein, warum nur 30 Prozent der deutschen Einzelhändler mit einer Onlinepräsenz das E-Commerce als einen ihrer wichtigsten Wachstumsbereiche nennen - 43 Prozent sind es in Europa. Andererseits sind die deutschen Befragten optimistisch, dass sie mehr Umsatz erzielen können, wenn sie die Prozesse des mobilen Handels beherrschen.

Fortlaufende Evaluierung wichtig


73 Prozent der deutschen Onlinehändler sehen demnach Werkzeuge zur fortlaufenden Evaluierung und Optimierung als das wichtigste Instrument für ihren Onlineshop, gefolgt von der Verwaltung der Versandkonfigurationen und einer intuitiven Seiten-Bedienung (jeweils 72 Prozent).

So ist es 95 Prozent der befragten deutschen Händler wichtig, Aktivitäten auf ihrer Website in sogenannter Echtzeit zu sehen, zu analysieren und entsprechend anpassen zu können. Gleichwohl sei jeder dritte Onlinehändler noch nicht in der Lage, dies zu tun.

"Die Zahl der Händler, die inzwischen sowohl online als auch offline tätig sind, steigt ständig. Sie alle stehen vor der großen Herausforderung, sich dem Kunden über alle Kanälen hinweg konsistent zu präsentieren", erläutert Jochen Moll, Vorstand bei Intershop.

wim

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