Technik & Web

MOBILE PAYMENT | 28.10.2013

Edeka-Buschkühle bietet Zahlen per Smartphone

In den sieben Edeka-Buschkühle-Märkten im Raum Lippstadt können Kunden ab sofort per Handy zahlen. Die eingesetzte QR-Code-Lösung "GO4Q" steht auch anderen Händlern offen.

Foto: Thomas Schindel

Der nächste Edekaner setzt auf GO4Q für das mobile Bezahlen.

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Das Zahlen per Smartphone gilt als Zukunftsmarkt. An der Ladenkasse setzt sich "mobile Payment" allerdings recht zögerlich durch. Doch nun hat sich ein weiterer Händler gefunden, der hier zu Lande das Zahlen per Handy anbietet: Carsten Buschkühle, Inhaber von 7 gleichnamigen Edeka-Märkten im Raum Lippstadt, setzt die Lösung "GO4Q" des vergleichsweise kleinen, aber durchaus handelserfahrenen Unternehmens it-werke ein.

Nach dem Edeka-Händler Fitterer in Baden-Baden ist der 41-jährige Kaufmann der zweite selbstständige Edeka-Kaufmann, der auf das Mobile-Payment-Konzept des IT-Dienstleisters aus Lahr setzt. Die Edeka-Zentrale favorisiert eine Zahlungslösung für Smartphones auf Basis der unternehmenseigenen App, die von Valuephone entwickelt wurde und auch beim Discounter Netto zum Einsatz kommt.

"Unsere Kunden haben heute ihr Handy dabei. Warum sie also zwingen, weiterhin Bargeld und Karten in Ihrer Geldbörse herumzutragen?", argumentiert  Carsten Buschkühle. "Der Kunde braucht für das Handygeld, wie wir es hier nennen, gar kein besonderes Gerät oder eine Karte, sondern nur ein Handy mit Kamera."
 

Vertrauter Prozess an der Kasse


Das mobile Bezahlen sei für den Kunden einfach: "Der Prozess beginnt wie immer, die Waren werden an der Kasse gescannt und am Ende wird der Gesamtbetrag angezeigt. Einmal in Euro und einmal als QR-Code auf unserem Display. Der QR-Code wird vom Kunden mit seinem Handy erfasst und autorisiert – und damit ist die Zahlung erfolgt", erläutert Buschkühle. "Nach zweimal Ausprobieren ist das Ganze in Fleisch und Blut übergegangen – da spreche ich aus eigener Erfahrung."

Der Unternehmer will mit dem mobile Payment auch seinen Service verbessern: "Mit dem Angebot reagieren wir auf die veränderte Mediennutzung unserer Kunden – und sind gleich zu Beginn ganz vorne mit dabei", argumentiert der Kaufmann. "Wenn in 5 Jahren jeder von Mobile Payment spricht, können wir schon auf einen Erfahrungsschatz aufbauen."

"Helfen dem Handel, Chancen zu nutzen"


Umgesetzt wird das "Handygeld" mit GO4Q, der neuen App der badischen Entwickler rund um Ulrich Kipper. Mit seinen "it-werken" hatte der 55-jährige auch das Bezahlen per Fingerabdruck nach Deutschland gebracht: "Wir leisten hier auch Aufklärungsarbeit. Die meisten Einzelhändler wissen heute noch nicht, wie sie auf das Thema Mobile reagieren sollen", wirbt Kipper. "Wir helfen dem Handel, die Chancen zu erkennen und für sich zu nutzen."
 
Diese Hilfestellung sei auch dringend notwendig, denn das Thema "Mobile" werde in der Diskussion meist auf das Bezahlen mit dem Smartphone reduziert: Die Möglichkeit dem Kunden Mehrwerte zu bieten, wird seiner Meinung nach oft ebenso wenig genutzt, wie die damit verbundenen neuen Vertriebs- und Marketingkanäle. "Näher am Kunden, als in seiner Hosentasche, kann der Handel nicht sein. Und das Ganze ist fast umsonst, weil der Kunde seine Hardware selbst bezahlt", so Kipper.

wim

Mehr zum Thema Mobile Payment und den Lösungen der it-Werke, Valuephone und Yapital lesen Sie in der aktuellen Titelgeschichte "Händler machen mobil" des Wirtschaftsmagazins Der Handel. Zum kostenfreien Probeexemplar geht es hier.

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