Technik & Web

MOBILE PAYMENT | 10.03.2014

Post startet mobile Zahlungslösung Paysmart

Nun bietet auch die Deutsche Post eine Bezahllösung für das Smartphone - auf QR-Code-Basis und per Lastschrift. Der technische Dienstleister im Hintergrund ist ein alter Bekannter im mobile Payment.

Bezahlen bei der Post: Paysmart

Bezahlen bei der Post: Paysmart soll auch für kleine Händler attraktiv sein

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Die Deutsche Post hat zusammen mit dem IT-Dienstleister Valuephone die "Paysmart"-App zum Bezahlen mit dem Smartphone entwickelt und bietet diese ab sofort im Raum Köln/Bonn an.

"Kunden können in dieser Region können bei derzeit knapp 50 Händlern sowie 50 Taxis des Taxi Ruf Köln mit dem Smartphone bezahlen. Wir bekommen aber täglich neue Anfragen", erläutert Alexander Edenhofer Pressesprecher bei der Post gegenüber derhandel.de.

Mit der Paysmart-App können Kunden in Geschäften, die für Paysmart registriert sind, mit ihrem Smartphone bezahlen. Die App für iPhone und Android ist kostenfrei in den App Stores erhältlich.

"Für Händler kostet die Nutzung 5 Cent pro Transaktion und ein Disagio von 1,75 Prozent. Bei einem Bon von 10 Euro fällt also eine Gebühr von 23 Cent an, das ist absolut wettbewerbsfähig", so Edenhofer. "Es entstehen für den Händler insbesondere keinerlei Investitionskosten. Es gibt ein Starterpaket mit QR-Code und Symboltafel - mehr ist für die Akzeptanz von Paysmart nicht erforderlich."

Valuephone entwickelte die Smartpay-App


Laut Edenhofer ist die Zahlungslösung zunächst für kleinere und mittleres Händler, Lieferdienste und Taxis gedacht, man spreche jedoch auch mit Filialunternehmen. Der Entwickler der App, das IT-Unternehmen Valuephone, hat auch die Apps von Edeka und Netto programmiert, die ebenfalls über eine Bezahlungslösungen verfügen. Abwickler der Zahlungsströme bei den beiden Händler-Apps ist die Deutsche Post Zahlungsdienste.

Um Paysmart nutzen zu können, müssen die Kunden die App auf ihrem Smartphone installieren und ihre Bankverbindung bei dem Portal hinterlegen. An der Kasse von teilnehmenden Händlern scannt der Kunde dann den QR-Code des jeweiligen Paysmart-Partners ein, gibt den Zahlbetrag und eine vom Händler genannte Symbolzahl in sein Handy ein und bestätigt die Zahlung. Den Quittungsscreen mit Bestätigungssymbolen auf dem Smartphone zeigt er abschließend zur Kontrolle dem Kassierer. Der Zahlbetrag wird dann per Lastschrift vom Bankkonto des Kunden abgebucht und an den Händler überwiesen.

Händler, die Paysmart-Zahlungen akzeptieren wollen, müssen sich auf dem Internet-Portal von Paysmart registrieren und erhalten anschließend ein kostenloses Starterpaket mit den QR-Code-Aufklebern für ihre Kassen. Sie können Paysmart-Nutzern zudem Werbebotschaften, etwa Sonderaktionen, Rabatte oder neuen Produkte, auf dem Smartphone übermitteln, die dort angezeigt werden, wenn sich die Kunden im Umkreis von rund 300 Metern von dem jeweiligen Geschäft aufhalten. Nutzer, die die aktiven Benachrichtigungen nicht möchten, können die Funktion ausschalten.  

hb


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