Technik & Web

ONLINEHANDEL | 23.06.2010

Neckermann.de baut Marktplatz aus

100 Vertriebspartner hat neckermann.de inzwischen. Bis Jahresende sollen es 150 Partner sein, die 100 Millionen Euro zum Gesamtumsatz des Versandhändlers beitragen.

Foto: Neckermann.de

Neckermann.de will noch mehr Markenartikler ansprechen.

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neckermann.de baut seinen Onlinemarktplatz weiter aus und begrüßt nun mit dem Modelabel Timezone den 100. Vertriebspartner. Das Umsatzziel gibt der Frankfurt Distanzhändler allein mit den Vertriebspartnern für dieses Jahr mit 100 Millionen Euro an. Ende des Jahres rechnet das Unternehmen mit rund 150 Vertriebspartnern.

Bereits im Jahr 2005 startete neckermann.de als Marktplatzbetreiber, der erste Partner war der Fotozubehörhersteller HAMA. "Durch den Ausbau des Vertriebspartner-Modells haben wir unser Sortiment mit interessanten Marken systematisch erweitert und stärken dadurch gleichzeitig die Attraktivität und Aktualität unseres Onlineshops", sagt Ludger Schöllgen, Geschäftsführer Einkauf bei Neckermann.

Feste Kriterien bei der Auswahl


neckermann.de wählt demnach seine Vertriebspartner nach festen Kriterien aus. "Die Marke muss stimmen. Attraktive Preise, spannende Marken und Produkte sowie eine schnelle Lieferung müssen gewährleistet sein", erläutert Schöllgen die Strategie.
"Für viele Hersteller, gerade im Modebereich, sind Wachstumsgrenzen in den bisher genutzten Vertriebskanälen erkennbar. Der Onlineshop neckermann.de ist deshalb für viele eine interessante Ergänzung."

Bei Modekompetenz aufholen


Nach den Sortimenten Living und Technik legt das Frankfurter Versandunternehmen nun besonderes Augenmerk auf das Modesortiment. "Es ist kein Geheimnis, dass wir in Sachen ‚Modekompetenz’ einiges aufzuholen hatten", sagt Schöllgen. "Das haben wir erkannt und machen nun auch in diesem Segment gute Fortschritte. Die Produkte unserer Vertriebspartner verstärken unsere Modekompetenz."

Das Vertriebspartner-Modell habe dabei eine ergänzende Funktion, denn mit einem breiteren Sortiment will neckermann.de nicht nur die Umsätze steigern, sondern auch zusätzliche Kunden gewinnen – vor allem online: "Schon heute erwirtschaften wir rund zwei Drittel aller Umsätze im Internet", so Schöllgen.

wim

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Entlassungswelle bei Neckermann: Ist der Versender am Ende?

Ja, die neue Strategie ohne eigene Logistik hat keine Chance
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