Technik & Web

E-COMMERCE | 04.10.2012

Otto.de kooperiert mit Loewe

Ein Vertriebssystem, von dem Hersteller, Online-Versender und der Fachhandel profitieren sollen - das haben Otto und Lowe verabredet. Ziel ist es, die Premiummarke angemessen zu verkaufen.

Otto-Zentrale in Hamburg, Foto: Otto

Otto-Zentrale in Hamburg: Neues Vertriebssystem

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Otto und Loewe gehen gemeinsam neue Wege beim Vertrieb von elektronischen Premiumgeräten. Der Hamburger Versender, der sich als Multichannel-Einzelhändler versteht, übernimmt für den Hersteller von hochwertigen Home-Entertainment-Systemen den Online-Vertrieb ausgewählter Produkte.

Für Service-Leistungen zeichnet indes der stationäre Fachhandel verantwortlich, teilt Otto mit.

Durch die Zusammenarbeit übernimmt der Versender exklusiv den Online-Vertrieb der Lowe-Produktlinien Xelos, Connect ID sowie der kleinformatigen Connect-Fernsehgeräte. Auslieferung und Installation übernimmt indes der stationäre Fachhandel, heißt es. Loewe braucht allerdings auch neue Absatzimpulse - innerhalb der letzten fünf Jahre brach der Umsatz um 100 Millionen auf 274,3 Millionen Euro ein. Schwarze Zahlen werden schon lange nicht mehr geschrieben.

Lieferung über den Fachhandel


Geplant ist, dass der Kunde auf otto.de sein Loewe-Wunschprodukt aussucht und bestellt. Je nach Postleitzahl übernimmt der nächstgelegene autorisierte Fachhändler die Anlieferung des Geräts. Auch das mit der Ware gebuchte kostenpflichtige Service-Paket führt der Händler vor Ort aus.

"Loewe hat in der Zusammenarbeit mit Otto die große Chance, neue Kundengruppen über einen seriösen und reichweitenstarken Online-Anbieter zu finden, ohne den Premiumgedanken zu gefährden", sagt Marcus Schmale, Bereichsleiter Category Multimedia bei Otto.

Mit dem fachhandelsorientierten Online-Vertrieb wollen der Versender und Loewe das Beste aus zwei Welten vereinen: Die reichweitenstarke Vermarktung von Produkten über einen starken Online-Shop sowie die Servicekompetenz des Fachhandels vor Ort.

Die Kooperation startet unter günstigen Vorzeichen, wie Otto betont: Aktuellen Umfragewerten der GfK zufolge können die Hersteller in Deutschland zum ersten Mal seit Erfindung des Fernsehens mehr als zehn Millionen TV-Geräte in einem Jahr absetzen. Smart-TVs und 3D-Fernseher zählen dabei zu den gefragtesten Produkten.

DH

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