Technik & Web

E-COMMERCE | 23.09.2012

So ticken Onlinekäufer

Ein Drittel der deutschen Verbraucher bevorzugt bei bestimmten Produkten den Einkauf im Online- und Versandhandel. Eine Umfrage zeigt, wer sie sind - und was sie kaufen.

Wer kauft was im Internet - eine Umfrage gibt Antworten.

Wer kauft was im Internet - eine Umfrage gibt Antworten

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Onlinekäufer sind technikaffin und kaufen auch sperrige Güter im Internet - das zeigt die Sonderbefragung "Einkaufspräferenzen im Online- und Versandhandel sowie im klassischen Einzelhandel" vom Bundesverband des Deutschen Versandhandels (bvh) und Creditreform Boniversum.

Die bundesweite Befragung basiert auf einer repräsentativen Online-Umfrage bei Personen zwischen 18 und 69 Jahren. Die Teilnehmer der Studie wurden konkret befragt, welche Artikel sie lieber im Online- und Versandhandel einkaufen, die relevanten Warengruppen wurden dabei benannt.

Die Ergebnisse bestätigen auch in diesem Jahr, dass über ein Drittel aller Bundesbürger (35,1 Prozent) bei bestimmten Produkten oder Produktgruppen den Einkauf im Online- und Versandhandel gegenüber dem Kauf im stationären Handel bevorzugen.

Technik wird immer öfter online gekauft


Der Kaufanteil im Online- und Versandhandel für Unterhaltungselektronik, Medien, Bild- und Tonträgern, aber auch Telekommunikation, Handy und Computer wächst und reicht inzwischen knapp an die 60-Prozent-Marke heranreicht (59,5 Prozent).

Auch wenn die Umsätze für Möbel, Dekorationsartikel und Baumarktprodukte zum größten Teil vom stationären Einzelhandel abgedeckt werden, ist hier im Onlinehandel ein Wachstum im Jahr 2012 zu beobachten. Mittlerweile sind es knapp 15 Prozent der Verbraucher, die diese großen und oft wertigen Artikel im Interaktiven Handel kaufen.

Fast genauso viele männliche wie weibliche Kunden


Mit der diesjährigen Untersuchung wurde bestätigt, dass der Anteil der männlichen und weiblichen Käufer, die bevorzugt im Online- und Versandhandel kaufen, fast ausgeglichen ist. Der Anteil der Männer liegt 2012 bei 36,7 Prozent. Der Anteil der Frauen liegt bei 33,4 Prozent.

Der interaktive Handel erfreut sich wachsender Beliebtheit bei Studenten und Schülern (36,1 Prozent), Personen die keinen Beruf ausüben wie Rentner (32,3 Prozent) oder Hausfrauen/-Männer (40,3 Prozent).

Die Affinität zu technischen Produkten liegt weiterhin eher bei den männlichen Käufern. Frauen dominieren beim Einkauf von Textilien, Spielwaren oder Medikamenten im Interaktiven Handel.

DH

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