Technik & Web

LADENBAU | 26.02.2009

Sport und Spiele

Der norddeutsche Händler dodenhof setzt zielgruppengerecht auf digitale Medien im Verkaufsraum. Das begeistert nicht nur jüngere Kunden, sondern auch die Jury der Visual Merchandising Initiative.

Foto: dodenhof

Sporterlebniswelt bei dodenhof.

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Das neue dodenhof Sport- und Technikhaus in Posthausen ist Preisträger des diesjährigen "Shop-Awards" der Visual Merchandising Initiative (VMI). Die "innovative Umsetzung von Warenpräsentation und Kundeninformation durch digitale Medien sowie das einmalige Sortimentskonzept" waren für die Jury ausschlaggebend, sich für das eigenen Angaben zufolge größte Sport- und Technikhaus Norddeutschlands zu entscheiden.

"Das im Oktober 2008 neu eröffnete Sport- und Technikhaus von dodenhof ist sicher eines der innovativsten Geschäfte, die hierzulande in den vergangenen Jahren eröffnet wurden", war Joachim Zeiler, Vorstandsmitglied der VMI und Vertriebsleiter bei Bizerba, in seiner Laudatio überzeugt.

"Absolut einmalig" sei die Zusammenführung der Sortimentsbereiche Sport und Technik zu einer geschlossenen Einheit. „Mit seinem Instore-TV geht dodenhof fortschrittliche Wege und verbindet perfekt Information und Unterhaltung für seine Kunden", so Zeiler.

Sortimente zusammengebracht


Der Neubau des Hauses für Sport und Technik fasst die bisher getrennten Sortimentsbereiche auf gut 10.000 Quadratmetern Verkaufsfläche zusammen. Die Sportwelt umfasst zwei von drei Etagen und damit gut 6.000 Quadratmeter. Die restlichen 4.000 Quadratmeter bilden die Welt der Technik im Erdgeschoss mit Unterhaltungselektronik, Computer, DVD, Spielen und Weißer Ware.

Entscheidend für die Neugestaltung war eine Zielgruppenanalyse: Mit Sport und Technik sollen besonders jüngere Kunden angesprochen werden. Also wurden die beiden Sortimente Sportartikel und Unterhaltungselektronik zu einem "kräftigen Magneten" verbunden.

Instore-TV für Unterhaltung und Information


Die Warenpräsentation bei dodenhof wird mit einer großen Anzahl von Flachbildschirmen unterstützt. "Insbesondere Warenbereiche wie Sport und Technik verlangen geradezu nach bewegten Bildern", erläutert Frank Sperl, Marketingleiter des familiengeführten Handelsunternehmens.

"Mit dem Instore-TV stellen wir eine Symbiose aus Ladenbau, Ware, Image und Lifestyle her", betont Sperl. "Im Zusammenspiel mit großformatiger klassischer Dekoration erreichen wir eine perfekte, interessante Kundenansprache. Schöne Bilder machen Lust und Laune."

Foto: dodenhof

Schon die Jüngsten wollen unetrhalten werden.

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Insgesamt waren Ende 2008 rund 60 Bildschirme im Einsatz, weitere 100 sind in der Planung. Bis März 2010 sollen alle Modehäuser, Einrichtungshäuser und Supermärkte in den beiden dodenhof Einkaufszentren in Posthausen bei Bremen und Kaltenkirchen bei Hamburg Instore-TV erhalten, auch in den Kassen- und Wartezonen.

Keine Werbeplattform für Lieferanten


Das Instore-TV soll jedoch kein neues Werbemedium für Lieferanten werden. "Natürlich haben Produktinformationen immer auch einen Lieferantenbezug, aber nur wir bestimmen wie, wann und was gesendet wird. Deshalb verlangen wir für solche Spots auch keine Werbekostenzuschüsse, dann würden wir uns ja in Abhängigkeiten begeben", stellt Frank Sperl klar.

Einen Sonderfall bilden die großen 9er-Videowände. Darauf laufen dodenhof-Informationen, Aktionshinweise, die Kundenkartenwerbung und Imagefilme sowie Direktübertragungen beispielsweise von wichtigen Sportveranstaltungen. Lieferanten können diese Wände ebenfalls buchen, allerdings nicht für reine Produkt- oder Preiswerbung sondern nur für "imagebildende Sonderthemen".

Sybille Wilhelm

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