Technik & Web

MODEHANDEL | 22.08.2010

Trotz Internet: Kunden informieren sich am liebsten im Laden

Beim Einkauf von Kleidung oder Schuhen nutzen die meisten Verbraucher nach wie vor Modeläden als Inspirationshilfe. Doch Online-Angebote gewinnen an Bedeutung.

Foto: Metro Group

Anprobieren und kaufen: Die meisten Verbraucher gehen in einen realen Laden

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Wenn es um den Kauf neuer Kleidung geht, ist der stationäre Handel die Inspirationsquelle Nummer eins - und zwar mit deutlichem Abstand und über alle Altersklassen hinweg. Das zeigen die Zahlen des aktuellen Kundenmonitors, den das Fachblatt Textilwirtschaft (TW) zusammen mit dem Marktforschungsunternehmen GfK erstellt hat.
 
Demnach holt sich jeder zweite Befragte (54,2 Prozent) Anregungen für den Kleidungskauf, indem er das Angebot in den Geschäften durchforstet. Auf Platz zwei folgt mit den Schaufenstern eine weitere klassische Inspirationsquelle des lokalen Einzelhandels. Knapp 43 Prozent der 8.535 befragten Verbraucher informieren sich beim Schaufensterbummel über aktuelle Modetrends.

Dass sich die stationären Händler aber nicht auf ihren Lorbeeren ausruhen dürfen, zeigt laut Studie das gute Abschneiden der Versandhauskataloge: Rund 42 Prozent der Konsumenten holen sich Anregungen aus Katalogen von Versandhändlern. Bei den Frauen ist es mit rund 51 Prozent sogar mehr als jede Zweite. Bei den Männern dagegen lediglich jeder Dritte (rund 32 Prozent).

Kataloge und Online-Shops sind im Kommen


Platz vier geht wieder an den lokalen Einzelhandel: Laut der TW lässt sich jeder Dritte (34 Prozent) von attraktiv präsentierten Artikeln im Geschäft inspirieren.

Online-Shops belegen mit knapp 32 Prozent den fünften Platz. 29 Prozent der Befragten (Platz sechs) informieren sich in Zeitungsanzeigen oder -beilagen. Platz zwei unter den Medien belegen Werbebriefe und Prospekte im Briefkasten (23,1 Prozent).

Es folgen Artikel in Zeitschriften oder Magazinen (18,8 Prozent), E-Mail-Newsletter (17,1 Prozent), Zeitungsartikel (12,2 Prozent), TV-Werbung (12 Prozent) sowie Mode- und Lifestyle-Portale im Internet (6 Prozent).

Die sozialen Netzwerke landen abgeschlagen mit lediglich zwei Prozent auf dem drittletzten Platz. Schlusslicht sind Radio-Werbung und mobile Angebote auf dem Handy mit je ein Prozent.

DH

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