Mittwoch 19.06.2013
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Die Volksbanken ermöglichen das Bezahlen per Smartphone.
Die Dortmunder Volksbank testet damit als erstes Institut eine mobile Payment-Lösung auf Basis der O2-Wallet, die vom DG Verlag und der WGZ Bank für den genossenschaftlichen Finanzverbund mit seinen rund 1.120 Volks- und Raiffeisenbanken entwickelt wurde.
Mobile Payment-Lösung für Volks- und Raiffeisenbanken
Das neue Verfahren soll zunächst von Mitarbeitern und ausgewählten Kunden getestet werden. Sie erhalten eine virtuelle Mastercard-Kreditkarte für die "O2-Wallet", eine Art digitale Brieftasche, die auf dem Telefon verwaltet wird. "Der Test wird sechs Monate dauern, dann wir eine Entscheidung über eine Ausweitung des Angebots getroffen", erläutert Sebastian Bergmann, bei der Dortmunder Volksbank für den Bereich E-Business zuständig, gegenüber derhandel.de.
Die Kreditkartendaten werden in einem abgesicherten Verfahren auf der SIM-Karte des Mobilfunkanbieters O2 abgelegt. Auf diese Weise dient die SIM-Karte als so genanntes Secure-Element, das vor Softwareangriffen durch Viren oder Trojaner auf das Betriebssystem des Smartphones geschützt ist.
An der Ladenkasse kann mit der "O2-Wallet" dann kontaktlos an Akzeptanzstellen von Mastercard PayPass mit Hilfe der so genannten "Near Field Communication"-Technologie (NFC) bezahlt werden. Kleine Beträge werden dabei im Vorbeigehen beglichen, ab einem Kaufpreis von 25 Euro muss die Bezahlung zusätzlich per PIN autorisiert werden.
hb
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