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ZAHLVERFAHREN | 20.06.2008

Holländer zahlen mit dem Fingerabdruck

Der niederländische Lebensmittelhändler Albert Heijn führt das Zahlen mit dem Fingerabdruck ein.

Zahlen mit der  Fingerspitze

Zahlen mit der Fingerspitze

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Das in Deutschland unter anderem in mehreren Edeka-Märkten verbreitete Zahlen per Fingerabdruck hat nun auch den Sprung ins Ausland geschafft. Seit dieser Woche setzt die zum Ahold-Konzern gehörende Lebensmittelkette Albert Heijn das digiPROOF-Verfahren der it-werke in einem Testmarkt bei Utrecht ein.

"Wir freuen uns, dass sich bereits nach drei Tagen 300 Kunden für das Zahlen mit dem Fingerabdruck registriert haben", sagt Ulrich M. Kipper, Geschäftsführer der it-werke aus Lahr.

Schneller durch die Kasse

Die Kunden müssen sich mit ihrem Fingerabdruck und ihren persönlichen Daten einmalig für das Zahlen per Handauflegen registrieren. Bonus- und Kreditkarte können sie dann getrost zu Hause lassen, um zu bezahlen und Bonuspunkte zu sammeln genügt bei Albert Heijn künftig die Fingerspitze. "Der Zahlvorgang an der Kasse wird damit deutlich beschleunigt, weil die Kunden keine zwei Karten mehr aus der Tasche ziehen müssen. Ein Fingerabdruck reicht aus", erläutert Kipper.

Das digiPROOF-Verfahren wird bei Albert Heijn unter dem Slogan "Tip2pay" angeboten. In Deutschland wird das Fingerprint-Verfahren der it-werke von derzeit rund 120 Händlern eingesetzt. Auch die Metro Group AG testet das Zahlen per Fingerabdruck in ihrem "Future Store" in Tönisvorst.

Hanno Bender

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