Technik & Web

SMARTPHONES | 17.09.2012

iPhone 5 verdoppelt Vorverkaufszahlen

Innerhalb der ersten 24 Stunden nach Start des Vorverkaufs wurden vom iPhone 5 mehr als zwei Millionen Geräte bestellt. Damit konnte Apple die Zahlen des Vorgängermodells verdoppeln, berichtet ein Unternehmensvertreter. 

iPhone 5: rege Nachfrage. Foto: Apple

iPhone 5: rege Nachfrage. Foto: Apple

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Auf dem 3. Internationalen Gift Card Summit in Wiesbaden wurden konkrete Zahlen zum Vorordergeschäft des neuen iPhone 5 bekannt gegeben: "Innerhalb von 24 Stunden nach dem Verkaufsstart wurden mehr als zwei Millionen Geräte vorbestellt. Beim iPhone 4s waren es im gleichen Zeitraum rund eine Million", sagte ein Manager von iTunes, der nicht genannt werden möchte.

Das neue iPhone wurde am 12. September vorgestellt und soll am 21. September in den Handel kommen. Bislang waren nur Rekordmeldungen der amerikanischen Telefongesellschaft AT&T zum Verlauf des Vorverkaufs bekannt.

Bislang konnte Apple von jeder neuen iPhone-Generation soviele Geräte verkaufen, wie von allen Vorgängermodellen zusammengenommen. Die jüngste, sechste Gerätegeneration war jedoch auf Skepsis gestoßen, da nach Meinung vieler Beobachter revolutionäre Neuerungen fehlen.

So verzichtet Apple beispielweise auf die Einführung der Near Field Communication-Technologie (NFC) - eine Entscheidung, die auch in Deutschland mit Spannung erwartet wurde. Stattdessen setzt das Unternehmen auf die eigene Wallet-Lösung Passbook für mobile Zahlungs-, Gutschein- und Loyaltyanwendungen.

435 Millionen iTunes-Konten registriert


Der Konzern verfügt mittlerweile über 435 Millionen iTunes-Kundenkonten, rund 100 Millionen Nutzer haben sich erstmalig mit einer Geschenkkarte von iTunes registriert, betonte der Apple-Manager in seinem Vortrag die Bedeutung der Gift Cards, deren neues Design in Wiesbaden vorgestellt wurde.

Foto: Hanno Bender

Nicht nur für die Schweiz: Das neue Design der iTunes-Karten.

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Die Idee, physische Gutscheinkarten für digitale Güter in Ladengeschäften zu verkaufen, sei ursprünglich in Gesprächen mit dem US-Retailer Target entstanden. Der Händler wollte von den digitalen Umsätzen am POS profitieren. Die erste Produktion von 5.000 iTunes-Karten sollte in einem Monat abgesetzt werden und war innerhalb von drei Tagen verkauft. Die Gutscheinkarte sei ein wichtiges Zahlungsmittel in Ländern, in denen die Kreditkarte nicht weit verbreitet sei. 42 Prozent der iTunes-Karten würden innerhalb der ersten 24 Stunden eingelöst, was auf eine hohe Selbstnutzerquote schließen lasse.  

Rund 66 Prozent aller Downloads im iTunes-Store erfolgen mittlerweile über mobile Geräte, wurde auf dem Kongress die Bedeutung von iPhone und iPad betont. Der Umsatzschwerpunkt im Store liege inzwischen nicht mehr bei Musik, sondern längst beim Verkauf von Apps. In Deutschland startete Apple im Jahr 2007 mit den iTunes-Karten.

Hanno Bender, Wiesbaden

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