Unternehmen & Märkte

BAUMÄRKTE | 26.05.2011

Hornbach erzielt Umsatzrekord

Die Hornbach-Gruppe wächst im vierten Jahr in Folge bei Umsatz und Ertrag. Dabei legen sowohl die Baumärkte als auch der Baustoffhandel zu.

Heimwerker bescheren Hornbach gute Geschäfte. Foto: Hornbach

Heimwerker bescheren Hornbach gute Geschäfte. Foto: Hornbach

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Die Hornbach-Gruppe hat im abgelaufenen Geschäftsjahr erstmals mehr als drei Milliarden Euro umgesetzt. Der Umsatz wuchs um 5,7 Prozent auf 3,017 Milliarden Euro, meldet der Baumarktbetreiber. Das Betriebsergebnis (Ebit) von 159,1 Millionen Euro ist demnach gegenüber dem Vorjahr um fünf Prozent gestiegen.

Damit habe das S-Dax-Unternehmen seine Umsatz- und Ertragsprognosen erfüllt: Die Erträge im Kerngeschäft des Do-it-yourself-Einzelhandels und des Baustoffhandels seien im vierten Jahr in Folge gewachsen, heißt es.

"Mit Ablauf des Bilanzjahres zum 28. Februar 2011 hat Hornbach nach zwei Neueröffnungen aber nicht nur bei den absoluten Zahlen zugelegt, sondern konnte abermals auch seine Produktivität pro Quadratmeter Verkaufsfläche steigern", meldet das Unternehmen.

Flächenbereinigt, also ohne neu hinzugekommene Verkaufsflächen, habe das Unternehmen seine Umsätze in den neun Ländern im Durchschnitt um 2,6 Prozent verbessert.

Die Mitarbeiterzahl sei im abgelaufenen Geschäftsjahr um gut 550 auf knapp 13.800 gestiegen, davon arbeiteten etwa 8.400 Beschäftigte in Deutschland.

Besser als die Branche entwickelt


Der Umsatz der 92 deutschen Hornbach-Märkte ist den Angaben zufolge flächenbereinigt um 3,8 Prozent gestiegen. Damit habe sich das Unternehmen erneut besser entwickelt als die Branche und seinen Anteil am Do-it-yourself-Markt hierzulande von 8,7 Prozent auf 8,9 Prozent vergrößert.

Der Teilkonzern Hornbach-Baumarkt-AG hat demmnach den Umsatz um 5,6 Prozent auf 2,8 Milliarden Euro erhöht; das Betriebsergebnis lag demnach im Berichtsjahr bei 119,1 Millionen Euro und damit um 4,1 Millionen höher als im Vorjahr.

Die Hornbach Baustoff Union GmbH (HBU) legte bei Umsatz und Ergebnis ebenfalls zu. Das Bauhandelsgeschäft setzte 180,3 Millionen Euro um – das entspreche einem Plus von 8,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. "Damit wuchs die HBU annähernd dreimal so stark wie der Branchendurchschnitt", heißt es in der Pressemitteilung.

Das dritte Unternehmen der Gruppe, die Hornbach Immobilien AG, habe sowohl seine Mieterträge um 2,1 Prozent auf 64,2 Millionen Euro gesteigert als auch beim Betriebsergebnis um 3,8 Prozent auf 38,6 Millionen Euro zugelegt.

Eigenkapitalquote 43 Prozent


Hornbach verfüge nun über eine Liquidität von 475 Millionen Euro und eine Eigenkapitalquote von 43,1 Prozent. Mehr als die Hälfte der genutzten Immobilien sind demnach Eigentum der Hornbach-Gruppe. Die Nettoverschuldung wurde um gut 100 Millionen Euro auf 322 Millionen Euro abgebaut.

Im laufenden Geschäftsjahr 2011/2012 will die Gruppe zwei neue Standorte in den tschechischen Städten Pilsen und Ostrava sowie einen Neubau im badischen Sinsheim eröffnen, wo ein kleinerer Markt ersetzt wird. Geplant sind Investitionen von mehr als 200 Millionen Euro.

Bei der Expansion im Ausland setzt die Hornbach-Baumarkt-AG eigenen Angaben zufolge auf den Ausbau des Filialnetztes im bisherigen Verbreitungsgebiet und die Modernisierung der bestehenden Märkte. Im nächsten Geschäftsjahr 2012/2013 will das Unternehmen bis zu 150 Millionen Euro investieren.

Unveränderte Dividende


Den Konzernjahresüberschuss der Hornbach Holding AG stieg demzufolge im Geschäftsjahr 2010/2011 um 20,6 Prozent auf 99,1 Millionen Euro. Das Ergebnis je Aktie erhöhte sich von 8,29 Euro auf 10,11 Euro je Holding-Stammaktie und von 8,35 Euro auf 10,17 Euro je Holding-Vorzugsaktie.

Den Hauptversammlungen der Hornbach-Baumarkt-AG am 7. Juli sowie der Hornbach Holding AG einen Tag später schlagen Vorstand und Aufsichtsrat eine unveränderte Dividende vor: 1 Euro für eine Baumarkt-Aktie, 1,28 Euro je Holding-Stammaktie und 1,34 Euro je Holding-Vorzugsaktie.

DH

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