Unternehmen & Märkte

BAUMÄKTE | 11.01.2010

Baumärkte bleiben von der Rezession verschont

Die Deutschen kauften im Dezember besonders gerne im Baumarkt ein. Auch insgesamt konnte der Umsatz in der Branche im Jahr 2009 leicht zulegen.

Foto: Gardena

Die Baumärkte freuten sich 2009 über ein Umsatzplus - im Dezember auch durch Winterarktikel

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Die Baumärkte haben sich im Jahr 2009 behauptet und insgesamt etwas mehr Umsatz erzielt als noch ein Jahr zuvor. Für die Umsatzentwicklung auf bereinigter Fläche hält der Bundesverband Deutscher Heimwerker-, Bau- und Gartenfachmärkte (BHB) eine Wachstumsrate von 0,5 bis ein Prozent für realistisch. "Allein im Dezember sorgten die Kunden für ein Umsatzplus von etwa drei Prozent", meldet der Verband.

Damit bleibe die Baumarktbranche auch im vierten Quartal verschont von rezessionsbedingten Einbußen, wie sie in vielen anderen Einzelhandelsbranchen auftreten. Die endgültigen Zahlen für das Geschäftsjahr 2009 werden Anfang März veröffentlicht, wenn das BHB/GfK-Panel für Dezember vorliegt.

Kohle und Briketts gefragt


In den letzten Wochen des vergangenen Jahres zählten vor allem Heizmaterial wie Kohle und Briketts, aber auch jahreszeitlich bedingte Sortimente wie Winterartikel und Weihnachtsdekoration zu den besonders häufig nachgefragten Artikeln.

Für das laufende Jahr gibt sich der Verband ebenfalls zuversichtlich: "Vieles spricht dafür, dass sich die Umsätze zumindest auf dem Niveau von 2009 stabilisieren werden", heißt es in der Pressemitteilung. "Auch wenn viele Experten den privaten Konsum nicht mehr als Stabilisierungsfaktor Nummer eins für die deutsche Wirtschaftsleistung ansehen, dürften die Ausgaben für die Gestaltung von Haus und Garten kaum zurückgehen."

Denn den Deutschen lägen die eigenen vier Wände schon immer sehr am Herzen: "Dies gilt erst recht für wirtschaftlich turbulentere
Zeiten."

DH

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