Unternehmen & Märkte

EROTIKHANDEL | 15.08.2012

Beate Uhse sieht sich auf gutem Weg

Sex sells wieder bei Beate Uhse: Nach einer längeren Durststrecke machte der Erotikkonzern im 1. Halbjahr Gewinn und sieht sich gut gerüstet für einen neuen Expansions-Anlauf im Jahr 2014.

Foto: Beate Uhse AG

Die Einzelhandels-Sparte steht bei Beate Uhse kurz vor dem Turnaround

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Der Erotikkonzern Beate Uhse sieht sich bei seiner Stabilisierung auf guten Weg: Im ersten Halbjahr 2012 ging zwar der Umsatz gegenüber dem Vorjahreszeitraum nochmals von 74 auf 68 Millionen Euro zurück, meldet das börsennotierte Unternehmen. Der Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) war demnach jedoch mit 1,1 Millionen Euro positiv. Im ersten Halbjahr 2011 betrug der Verlust noch 3 Millionen Euro.

"Wir haben viel bewegen können. Jetzt greift die strategische Stärkung unserer Vertriebswege – unser Fundament ist stabil", ist Serge van der Hooft, CEO der Beate Uhse AG, überzeugt. "Wir haben eine solide Basis für die weitere Stabilisierung unserer Geschäfte und für die Expansion, die wir ab 2014 wieder anpacken wollen." Vor dem Hintergrund der Halbjahresergebnisse und mit Blick auf das traditionell starke vierte Quartal bestätigt der Vorstand seine Prognose, das Jahr 2012 mit einem EBIT zwischen null und 2 Millionen Euro zu beenden.

"Zufriedenstellende Entwicklung" der Vertriebssparten


Die Geschäftsbereiche Versandhandel, Großhandel und Entertainment schrieben in den ersten sechs Monaten demzufolge wieder schwarze Zahlen; der Einzelhandel hingegen verfehlte den Turnaround knapp. "Neue Stores sollen 2012 das Umsatzwachstum anschieben", heißt es.

Auch den Schuldenstand verkleinert das Unternehmen: Zum 30.06.2012 habe sich das Kreditvolumen der Beate Uhse AG auf 23,7 Millionen Euro belaufen, das entspreche einer Reduzierung der Kreditverbindlichkeiten um 74 Prozent – oder 68 Millionen Euro – seit September 2006.

Im Jahr 2011 machte Beate Uhse noch einen Verlust von 8 Millionen Euro.
Der Konzern schloss unrentable Läden und verkleinerte innerhalb eines Jahres die Belegschaft um 22 Prozent auf 725 Mitarbeiter. Dem Erotikunternehmen machen unter anderem kostenlose Sexfilme im Internet zu schaffen, deshalb setzt der Händler verstärkt auf das Geschäft mit Sexspielzeug oder Wäsche. Für das laufende Jahr erwartet Beate Uhse schwarze Zahlen vor Steuern und Zinsen.

wim

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