Dienstag 22.05.2012
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Unwort des Jahres 2009: "Sprachlicher Tiefpunkt im Umgang mit Lohnabhängigen"
Das Unwort kommt ausgerechnet aus dem Einzelhandel: Ein Mitarbeiter der Baumarktkette Bauhaus hatte den Begriff in einer Sendung des "ARD"-Magazins "Monitor" geprägt. Er berichtete, das Wort werde dann verwendet, wenn Kollegen aus einer Filiale mit Betriebsrat in eine ohne wechseln wollten.
"Dort könnte ihn vorgehalten werden, dass sein bisheriges Vertrauen in eine Arbeitnehmervertretung die Einstellung gefährde", so die Erläuterung. Der Mitarbeiter habe diese Aussage eidesstattlich versichert.
Weiterer Tiefschlag für das Branchenimage
Nach den aktuellen Skandalen um Dumpinglöhne bei Schlecker, Mitarbeiterüberwachung in Märkten des Edeka-Unternehmers Peter Simmel sowie den Verdacht auf großflächige Preisabsprachen im Lebensmittelhandel ist der Beitrag zum "Unwort des Jahres" ein weiterer Tiefschlag für das Image der Handelsbranche
DH
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