Dienstag 22.05.2012
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Kik-Filiale: Mitarbeiter überprüft.
Kik mache die Abfrage von der Tätigkeit der Mitarbeiter abhängig, hieß es in einer Stellungnahme. "Damit wollen wir sicherstellen, dass Arbeitnehmer mit negativen Einträgen nicht in sensiblen Arbeitsbereichen wie zum Beispiel für Kassiertätigkeiten eingesetzt werden".
Anzeige gegen Kik
Die Staatsanwaltschaft Dortmund ermittelt nun gegen den Textildiscounter wegen eines möglichen Verstoßes gegen das Bundesdatenschutzgesetz. Anlass ist eine Anzeige der nordrhein-westfälischen Datenschutzbeauftragten.
Eine Kik-Mitarbeiterin aus Norddeutschland hatte sich zuvor bei der Datenschutzbeauftragten darüber beschwert, dass das Unternehmen regelmäßig Bonitätsauskünfte über Mitarbeiter bei der Auskunftei Creditreform einhole. Die Staatsanwaltschaft will sich den Sachverhalt zunächst "in Ruhe juristisch ansehen", sagte Oberstaatsanwältin Ina Holznagel.
Kik, ein Tochterunternehmen des Einzelhandelskonzerns Tengelmann, betreibt derzeit 2.700 Filialen in sechs Ländern Europas und beschäftigt rund 18.000 Mitarbeiter. Der Gesamtumsatz im Geschäftsjahr 2007/08 betrug 1,4 Milliarden Euro.
dpa
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