Donnerstag 09.02.2012

Unternehmen & Märkte

TIERBEDARF | 14.01.2010

Deutsche sparen nicht am Tierfutter

Für ihre Lieblinge geben die Deutschen auch in der Wirtschaftskrise ein Vermögen aus. Die Ausgaben für Heimtierbedarf sind im vergangenen Jahr sogar gestiegen.

Kein Rückgang bei Ausgaben für Haustiere 2009. Foto: Fressnapf

Kein Rückgang bei Ausgaben für Haustiere 2009.

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In den ersten zehn Monaten des Jahres 2009 stiegen die Ausgaben für Ernährung- und Einstreu-Produkte für Tiere zum Vorjahr um 2,6 Prozent auf 2,4 Milliarden Euro. Dabei legte der Fachhandel mit einem Plus von 4,5 Prozent auf 805 Millionen Euro überproportional zu.

Im Jahr 2008 lag der Umsatz über alle Produktgruppen hinweg bei 3,5 Milliarden Euro, berichtete Klaus Oechsner, Präsident des Zentralverbandes Zoologischer Fachbetriebe. Davon entfielen 2,6 Milliarden Euro auf Futter und 906 Millionen Euro auf Zubehör.

Briten und Franzosen liegen ganz vorne


Mehr für ihre Haustiere gaben in Europa nur die Menschen in Großbritannien (mehr als 4 Milliarden Euro im Jahr 2009) und in Frankreich (3,7 Milliarden Euro im Jahr 2009) aus. Die Deutschen halten den Angaben zufolge 23,3 Millionen Haustiere, Aquarien und Terrarien sind nicht eingerechnet.

Das beliebteste Haustier der Deutschen bleibt die Katze, 8,2 Millionen Stubentiger soll es in Deutschland geben. Auf dem zweiten Platz folgen 6,2 Millionen Kleintiere - Meerschweinchen, Kaninchen und Mäuse. Außerdem gibt es 5,5 Millionen Hunde und 3,4 Millionen Vögel. Bei der Zahl der Haustiere liegen in Europa Russland (37,9 Millionen Tiere), Frankreich (29,7 Millionen) und Italien (29,1 Millionen) vor Deutschland.

dpa

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