Donnerstag 09.02.2012
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Toblerone-Plakat aus dem Jahr 1938: "Süßwaren sind konjunkturabhängig"
Im vergangenen Jahr kamen die Händler in Deutschland nach ersten Schätzungen auf Süßwaren-Umsätze von rund 11 Milliarden Euro, das waren etwa fünf Prozent mehr als im Vorjahr.
Dafür sorgte vor allem der Preisanstieg bei Süßigkeiten. Die verkaufte Menge legte dagegen nur leicht um etwa 1 Prozent auf 3,2 Millionen Tonnen zu.
Höhere Preise für Rohstoffe und Verpackungen
Stärker als wirtschaftliche Auf- und Abschwungphasen bekomme die Branche die Entwicklung der Rohstoffpreise zu spüren, sagte Strohmaier. Im vergangenen Jahr waren neben Kakao auch Mehl und Milchpulver teurer geworden. Aber auch höhere Energie-, Verpackungs- und Logistikkosten schlugen zu Buche. "Das musste weitergegeben werden", sagte Strohmaier. Weitere Preiserhöhungen sehe er derzeit zwar nicht, doch gebe es beispielsweise je nach Ernte häufige Schwankungen bei den Kakaopreisen.
Bei der Schokolade lägen Sorten mit höherem Kakaoanteil mit entsprechend etwas höherem Preis weiter im Trend, sagte Strohmaier. Generell mache aber höherwertige Schokolade noch immer weniger ein Fünftel des gesamten Schokoladen-Absatzes aus. "Das kaufen vor allem Schokoladen-Kenner", sagte Strohmaier.
Branchenmesse Anfang Februar in Köln
Neuheiten rund ums Naschwerk will die Branche Anfang Februar (1. bis 4. Februar) auf der Internationalen Süßwarenmesse in Köln vorstellen. In diesem Jahr seien mehr als 1.500 Aussteller bei der weltgrößten Fachmesse dieser Art vertreten, sagte der Verbands-Geschäftsführer.
dpa
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