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BUCHHANDEL | 06.10.2009

"Die experimentierfreudigste Buchmesse überhaupt"

Romane fürs Handy, Sachbücher für elektronische Lesegeräte, Literaturverfilmungen für das Smart Phone - so könnte die schöne neue Bücherwelt aussehen. Sogar die Frankfurter Buchmesse heißt anders.

Buchmesse-Chef Boos, Foto: Frankfurter Buchmesse

Buchmesse-Chef Boos: Platz für Kreativindustrien

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Auf der Buchmesse soll sich zeigen, wer zu den Schrittmachern der globalen digitalen Veränderung des Buchmarktes gehört und welche Geschäftsmodelle tragfähig sind. Und es werden die neuesten E-Book- Lesegeräte, die erstmals im vergangenen Jahr auf der Messe zu bestaunen waren, vorgestellt.

Weil das Buch, die DVD oder ein Online-Spiel gleichermaßen auf Inhalte angewiesen sind und Autoren brauchen, hat sich die Bücherschau inzwischen selbstbewusst zur "Medienmesse" erklärt.

300.000 Besucher erwartet


Direktor Juergen Boos verspricht die "experimentierfreudigste Buchmesse" überhaupt. Neben der Buch- und Filmbranche erhalten auch Vertreter der "Kreativindustrien" wie Bild, Spiele und Design Ausstellungsmöglichkeiten.

Die weltweite Wirtschaftskrise trifft die Buchmesse weit weniger als gedacht: Bei den Ausstellern hoffen die Veranstalter, an die Vorjahreszahlen anknüpfen zu können. Insgesamt werden wieder knapp 300.000 Besucher erwartet.

Weniger Anbieter aus Osteuropa


Allerdings muss die 61. Frankfurter Buchmesse ein paar Dellen verkraften. Viele amerikanische Buchverlage, die derzeit wohl die schwerste Branchenkrise ihrer Geschichte erleben, haben ihre Stände verkleinert. Auch in der deutschen Buchbranche, die trotz Rezession immer noch ordentliche Umsatzzahlen meldet, wird eisern gespart.

Rückgänge gibt es auch bei den Anbietern aus Osteuropa, die durch die Wirtschaftskrise besonders gebeutelt sind. Dafür registriert das Zentrum mit den Literaturagenten ein Anmelde-Plus von elf Prozent. In dieser Halle wird um die weltweiten Lizenzen im internationalen Buchgeschäft gefeilscht.

Auch Udo Walz kommt


Als Ehrengast ist China mit rund 300 Verlagen und Literaturagenten stärker denn je vertreten. Auf der Buchmesse, die immer Geschäfts- und Publikumsmesse zugleich ist, geht es aber um weit mehr als nur China.

Wie immer sind hunderte Schriftsteller oder schreibende Prominente aus Politik und Entertainment geladen - von Eckart von Hirschhausen bis zum Promi-Friseur Udo Walz.

dpa

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