Dienstag 21.05.2013
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Keine Öffnungszeit mehr: Wo Schlecker dicht machte könnten Dorfläden entstehen
Für die kleinere Variante der GmbH reicht bereits ein Euro Startkapital. Eine übergeordnete Holding soll dann beispielsweise die Buchhaltung und den Einkauf übernehmen.
Nach Verdi-Angaben interessieren sich bisher rund 40 frühere Schlecker-Mitarbeiterinnen für das Vorhaben. Sie wollen frühere Drogeriemärkte mit neuem Logo und dem Sortiment eines klassischen Dorfladens neu öffnen.
Pilotprojekt bis Ende Oktober
Bis Ende Oktober sollen mindestens drei Läden das Modell erproben. Das Vorhaben ist zunächst auf Baden-Württemberg begrenzt. Bundesweit gibt es Verdi zufolge aber rund 1.000 Standorte, die aufgrund ihres guten Umsatzes für eine Weiterführung infrage kämen.
Wie derhandel.de berichtete, gibt es derzeit einen deutlichen Nachfrageanstieg nach Dorf- und Bürgerläden. Einen Grund sei die Pleite der Drogeriemarktkette Schlecker, bestätigt Einzelhandelsberater Wolfgang Gröll: "Die hat in vielen kleinen Ortschaften wenigstens einen Teil der Nahversorgung gesichert".
dpa / DH
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