Donnerstag 09.02.2012

Unternehmen & Märkte

GETRÄNKEMÄRKTE | 09.03.2010

Edeka will trinkgut schlucken

Die Edeka Rhein-Ruhr beabsichtigt, die Getränkefachmarktkette trinkgut zu kaufen. Die Unternehmensstrukturen und die Marke sollen aber eigenständig bleiben.

Foto: trinkgut

Edeka will Fachmarktkette trinkgut kaufen

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Die Getränkefachmarktkette trinkgut führt Verhandlungen über die Kooperation und den Verkauf des Unternehmens an die Edeka Rhein-Ruhr. Der Verkauf steht unter dem Vorbehalt der kaufvertraglichen Einigung und der kartellrechtlichen Genehmigung.

"Mit Edeka ist der perfekte strategische Partner für die Zukunft auf uns zugekommen", ist trinkgut-Chef Torsten Toeller überzeugt. Die Getränkefachmarktkette habe sich in den vergangenen Jahren gut entwickelt und behaupte sich erfolgreich in einem rückläufigen und von Preiskämpfen und Verdrängungswettbewerb geprägten Markt. Die Unternehmensstrukturen und die Marke trinkgut sollen eigenständig bleiben. 

Senkung der Logistikkosten


"Die Aussichten, die Edeka gegenüber trinkgut formuliert, lauten: Zusammenlegung der Getränkemarkt-Aktivitäten, wettbewerbsfähigere Verkaufspreise und deutliche Senkung der Logistikkosten", erläutert Toeller. "Mehr Umsatz, mehr Absatz, mehr Arbeitsplätze in der Krefelder trinkgut-Zentrale und in den Zentrallägern Hamm und Krefeld – und das mit genau dem Team, das trinkgut seit Jahren erfolgreich gemacht hat."

Die Geschichte von trinkgut geht auf das Jahr 1978 zurück, als Firmengründer Udo Täubrich in Duisburg den ersten trinkgut-Markt eröffnete. Nach dessen Tod im Jahre 2004 führten Torsten Toeller und Täubrichs Tochter, Alexandra Toeller, zunächst die Geschäfte weiter. Seit Ende 2007 hält Toeller, der auch Inhaber der Fachmarktkette Fressnapf ist, alleine sämtliche trinkgut-Holding-Anteile. 

Zu trinkgut gehören heute 233 Märkte, die von selbststständigen Partnern fast alle als Kommanditgesellschaften (KG) geführt werden. Den Umsatz gibt das Unternehmen mit rund 500 Millionen Euro an und hat eigenen Angaben zufolge einen Marktanteil von gut 30 Prozent bei Getränkeabholmärkten im Stammgebiet Nordrhein-Westfalen. 

wim

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