Unternehmen & Märkte

WARENHÄUSER | 17.09.2008

Hertie-Kaufhäuser vorläufig gerettet

Die 72 Hertie-Standorte bleiben erhalten - zumindest vorerst. Doch es gibt Hoffnung für eine langfristige Sicherung.

Da geht's lang: Hertie nimmt Kurs auf die Sanierung

Da geht's lang: Hertie nimmt Kurs auf die Sanierung

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Zumindest das Weihnachtsgeschäft werden die Hertie-Häuser noch mitnehmen können. Der vorläufige Insolvenzverwalter Biner Bähr will bis Ende des Jahres eine Lösung für das Unternehmen gefunden haben.

"97 Prozent der Lieferanten stehen dem Unternehmen zur Seite", sagte Bähr am Mittwoch in Wesseling bei Köln. Die Warenhäuser würden jetzt in das Herbst-und Wintergeschäft starten. Auch die Suche nach einem Investor komme voran. Es gebe Angebote von ernsthaften Interessenten.

Städte sind besorgt


Am Mittwoch hatten sich Vertreter der 72 Städte, in denen Hertie Standorte unterhält, in Wesseling getroffen, um die Zukunft des Einzelhandels in den Innenstädten auszuloten.

Die Hertie-Warenhauskette hatte Ende Juli Insolvenz angemeldet, nachdem ihr Haupteigentümer Dawnay Day in finanzielle Schwierigkeiten geraten war. Betroffen sind 72 Warenhäuser mit mehr als 4.000 Mitarbeitern.

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