Unternehmen & Märkte

KARSTADT-INSOLVENZ | 25.02.2010

Gläubiger ebnen Weg für Karstadt-Verkauf

Die Gläubiger des Immobilienbesitzers von Karstadt, Highstreet Holding, haben einer Umschuldung zugestimmt: Ein wichtiger Schritt, damit der Sanierungsplan des Insolvenzverwalters gelingen kann.

Karstadt-Filiale: Immobilienbesitzer stimmern Sanierungsbeitrag zu.

Karstadt-Filiale: Immobilienbesitzer stimmern Sanierungsbeitrag zu

+

Die Highstreet-Kreditgeber haben sich mehrheitlich für eine Verlängerung der anstehenden Anleihen und Kredite im Wert von rund 3 Milliarden Euro ausgesprochen, erklärte ein Sprecher.

Damit bestätigte der Immobilienbesitzer nun offiziell den geforderten Sanierungsbeitrag, der den Insolvenzverwalter von Arcandor, Klaus Hubert Görg, im Dezember ausgehandelt hatte.

Demnach akzeptierte Highstreet Mietreduzierungen von 80 Millionen Euro über einen Zeitraum von fünf Jahren und soll so finanzielle Zugeständnisse in Wert von über 150 Millionen Euro gemacht haben.

Das ist ein wichtiger Schritt für das Gelingen von Görgs Insolvenzplan, der im März beim Amtsgericht in Essen eingereicht werden soll. Dem müssen auch Lieferanten, Finanzbehörden, der Pensionssicherungsverein und die Mitarbeiter zustimmen.

Aktuell überprüfen sechs Interessenten den Kauf des Warenhausbetreibers. Zuständig für den Verkaufsprozess ist die Bank Merrill Lynch.

Mehr Infos über Karstadt


Klicken Sie hier für eine Reportage über mehr als 50 Karstadt-Filialen bundesweit.

Eine Bildergalerie mit über 50 Karstadt-Filialen in der Bundesrepublik finden Sie hier.

DH

Anzeige

 


Diesen Artikel verlinken:

Impressum | Datenschutz | Kontakt

Copyright: Deutscher Fachverlag GmbH; Anregungen & Kommentare an info@derhandel.de
Credits: Konzept & Layout SamArt Gbr
Credits: Konzept, Projektmanagement, Programmierung und technische Realisation dfv Internet-Service

Anzeige

 

Anzeige

 

Printausgabe

Der Handel Ausgabe 5/2012

Die neue Ausgabe vom Wirtschaftsmagazin Der Handel ist erschienen!

zum Inhalt »
Infos zum Abo »

 

Frage des Tages

Entlassungswelle bei Neckermann: Ist der Versender am Ende?

Ja, die neue Strategie ohne eigene Logistik hat keine Chance
Mal sehen, Neckermann erfindet sich erst einmal neu
Nein, die neue Strategie mit mehr Vertriebspartnern ist erfolgsversprechend
Zur Ergebnissseite »