Mittwoch 23.05.2012
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Karstadt: Übernahmekampf mit offenem Ende
"Uns geht es nur um eines, und zwar um die Sicherheit dieser Transaktion zugunsten von Karstadt", sagte Fitschen. Vieles spreche dafür, dass bei dem Treffen der Highstreet-Gläubiger am kommenden Donnerstag eine Einigung erzielt werde.
Wenn sich nicht alle Beteiligten mit Berggruen einigten, könnte die Gefahr wachsen, dass es nicht mehr zu einer für alle Seiten akzeptablen Lösung komme. Auch ein nachgebessertes Angebot des italienischen Warenhausbetreibers Maurizio Borletti würde daran voraussichtlich nichts ändern, sagte Fitschen.
Borletti und kein Ende
Die Deutsche Bank gehört zusammen mit Goldman Sachs zu den großen Partnern hinter dem Vermieter-Konsortium Highstreet. Nicolas Berggruen hatte das Kreditinstitut in einem Interview scharf kritisiert.
Der Italiener Borletti hatte am Freitag ein nachgebessertes Angebot für den Kauf von Karstadt vorgelegt. Nach Angaben eines Borletti-Sprechers ist das Angebot von 100 Millionen Euro in den Eckpunkten unverändert geblieben. Verändert worden seien lediglich einige technische Details.
Im Rennen um Karstadt hat der Investor Berggruen bereits Anfang Juni einen Kaufvertrag für die insolvente Warenhauskette unterzeichnet.
Damit der Kaufvertrag gültig wird, muss er sich jedoch bis zum Donnerstag kommender Woche mit dem Vermieter-Konsortium Highstreet über die von ihm geforderten Mietsenkungen für die Warenhäuser geeinigt haben.
dpa
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