Sonntag 19.05.2013
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Das Angebot der Karstadt-Filialen wird überarbeitet
"Wir sind im Plan", betonte der Manager. Karstadt war erst vor einem Jahr nach der Übernahme durch den Investor Nicolas Berggruen aus der Insolvenz gekommen.
Der seit Jahresbeginn amtierende Karstadt-Chef zeigte sich optimistisch in Hinblick auf das bevorstehende Weihnachtsgeschäft: "Wenn nicht mehrere Meter dick Schnee fällt, rechnen wir mit einer spürbaren Verbesserung gegenüber dem Vorjahr". Konkrete Zahlen nannte er allerdings nicht.
Investitionen aus dem Cashflow
Das bereits angelaufene Modernisierungsprogramm für die Karstadt-Filialen werde fortgesetzt, so Jennings. Dabei werde das Unternehmen innerhalb von fünf Jahren insgesamt rund 400 Millionen Euro investieren.
Das Geld komme nicht von Karstadt-Eigentümer Nicolas Berggruen. "Modernisierungen finanzieren wir aus dem Cashflow. Und der bleibt trotz der Investitionen positiv", sagte er.
Die zusätzlichen Lohnkosten in Höhe von rund 50 Millionen Euro nach dem Auslaufen des Sanierungstarifvertrags im November 2012 seien zudem "kein Problem."
Das Kaufangebot des Karstadt-Eigentümers Berggruen für den Konkurrenten Kaufhof wollte Jennings nicht kommentieren. An einer Übernahme der Metro-Tochter Kaufhof ist neben Berggruen auch die österreichische Immobilienfirma Signa interessiert.
dpa
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