Unternehmen & Märkte

KAUFVERHALTEN | 29.10.2008

"Die Verbraucher schnallen den Gürtel enger"

Die Deutschen knausern bei den Weihnachtsgeschenken, hat Ernst & Young ermittelt. Es gibt aber regionale Unterschiede.

obs

Verunsicherte Verbraucher, weniger Präsente

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In diesem Jahr wollen die Deutschen durchschnittlich 221 Euro für Geschenke ausgeben und damit deutlich weniger Geld als 2007. Damals ließen sich die Verbraucher die Präsente im Durchschnitt 246 Euro kosten.

Hoch im Kurs stehen Bücher. 59 Prozent wollen ihren Freunden und Verwandten damit eine Freude bereiten, ergab eine Umfrage der Unternehmensberatungsgesellschaft Ernst & Young unter 2.000 Personen.

Bücher, Gutscheine und Textilien führen die Geschenkliste an


Auch Gutscheine (bei 52 Prozent der Befragten) und Kleidung (50 Prozent) werden häufiger unter den Weihnachtsbäumen zu finden sein. "Die drohende Wirtschaftskrise dämpft die Kauflaune erheblich", heißt es in der Studie. "Die Verbraucher stellen sich auf schwierigere Zeiten ein und schnallen den Gürtel enger." Die Verbraucher seien erheblich verunsichert.

Für Geld oder Geschenkgutscheine werden mit durchschnittlich 36 Euro die höchsten Ausgaben veranschlagt. Hier zeigen sich Frauen deutlich spendabler als Männer, die hingegen mehr Geld für Unterhaltungselektronik und Schmuck ausgeben wollen. Auch insgesamt planen Frauen mit teureren Geschenken - sie planen für ihre Präsente durchschnittlich 224 Euro ein (Männer: 216 Euro).

Unterschiede im Schenk-Verhalten gibt es auch zwischen Ost und West.  So wollen die Ostdeutschen mit 237 Euro im Durchschnitt weitaus mehr Geld ausgeben als die Westdeutschen (217 Euro). Mit durchschnittlich 256 Euro greifen die Verbraucher in Sachsen am kräftigsten in den Geldbeutel, am sparsamsten geben sich die Baden-Württemberger mit 188 Euro.

Qualität geht über alles, Markennamen weniger bedeutsam


Am wichtigsten sind den Deutschen Qualität (81 Prozent) und Funktionalität (69 Prozent) der Geschenke. Den Umweltschutz beachten immerhin 42 Prozent bei ihrer Geschenk-Auswahl. Nur knapp jeder Fünfte (18 Prozent) gibt an, dass die Marke eine wichtige Rolle beim Kauf spielt.

dpa

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