Unternehmen & Märkte

KUNDENFREQUENZ | 19.05.2012

München hat die beliebtesten Einkaufsmeilen

Die bayerische Landeshauptstadt ist nicht nur im Fußball spitze. Die Kaufingerstraße ist der bestfrequentierte Einzelhandelsstandort in Deutschland, gefolgt von der Neuhauser Straße ebenfalls in München.

Kundenfrequenz garantiert: das Oberpollinger in bester Münchner Lage.

Kundenfrequenz garantiert: das Oberpollinger in bester Münchner Lage.

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Die stabile Wirtschaftssituation und die im europäischen Vergleich hohe Kaufkraft machen deutsche Großstädte für europäische Einzelhändler immer attraktiver.

Welche Einkaufsmeilen im deutschsprachigen Raum die meisten Kunden anziehen, hat das Immobilienunternehmen Engel & Völkers durch eine Zählung der Passantenfrequenz an 64 Einzelhandelsstandorten in Deutschland, Österreich und der Schweiz ermittelt. Erhebungszeitpunkt waren ein Dienstag und ein Samstag im April.

München punktet mit prominenten Neuansiedlungen


Die Münchner Kaufingerstraße und die Neuhauser Straße mit zahlreichen Flaggschiffläden bekannter Modemarken wie H&M, Zara, Esprit, Benetton und Hallhuber führen wie bereits in den vergangenen Jahren die Rangliste an.  

Mit der Fertigstellung des Joseph-Pschorr-Hauses mit dem Ankermieter Sport Scheck sowie Mango und der US-Textilkette Forever 21 werde diese Lage künftig sogar noch attraktiver werden, sagen die Immobilienexperten voraus.

Köln (Schildergasse und Hohe Straße), Stuttgart (Königsstraße), Hannover (Georgstraße), Dortmund (Westenhellweg) und  Wien (Kärntner Straße und Graben) folgen auf den weiteren Plätzen.

Ostdeutsche Großstädte holen auf


"Aufsteiger des Jahres" ist die Petersstraße in Leipzig, die es zusammen mit der Prager Straße in Dresden in diesem Jahr erstmalig in den etablierten Kreis der 20 beliebtesten Einkaufsmeilen geschafft hat. Binnen eines Jahres ist sie um mehr als 20 Plätze in der Rangliste gestiegen. 

Maßgeblich dafür sind die sinkende Arbeitslosigkeit sowie eine anhaltend wachsende Kaufkraft. "Insbesondere in Leipzig, aber auch in einigen Lagen Dresdens ist eine steigende Nachfrage nach Einzelhandelsflächen zu beobachten", sagt Timo Curdt, Operations Manager bei Engel & Völkers Commercial. Insgesamt hätten viele Einzelhandelslagen in ostdeutschen Großstädten an Attraktivität gewonnen.

Andere Studie, andere Reihenfolge


Für den Einzelhandel lohnt sich neben dem Blick auf die bekannten Luxusmeilen auch die Beschäftigung mit den regionalen Oberzentren. Deren positive Entwicklung und die gegenüber den Top-Lagen vergleichsweise günstigen Mieten seien für Standortentscheidungen nicht unerheblich, heißt es in der Studie.

Die komplette Studie von Engel & Völkers finden Sie hier.

Auch das internationale Maklerunternehmen Jones Lang LaSalle zählt regelmäßig die Passanten auf 170 Einkaufstraßen bundesweit, allerdings kommen die Einzelhandelsexperten zu abweichenden Ergebnissen. Bei der jährlichen Untersuchung lag zuletzt die Kölner Schildergasse vorne, gefolgt von der Neuhauser Straße in München und der Frankfurter Zeil.

DH

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