Unternehmen & Märkte

MODEHANDEL | 28.01.2010

Takko greift Mode-Ketten an

Der Textildiscounter Takko will in das Geschäft mit Mode für junge Menschen einsteigen. Damit entsteht für Ketten wie H&M ein neuer Konkurrent. Dessen Name ist ungewöhnlich.

Der Modediscounter Takko geht mit einem neuen Format an den Start. Foto: Takko

Der Modediscounter Takko geht mit einem neuen Format an den Start

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Bis Ende des Jahres werde Takko unter dem Namen "1982" ein Dutzend Geschäfte mit günstiger, junger Mode eröffnen, kündigte Unternehmenschef Stephan Swinka in der "Financial Times Deutschland" (FTD) an. Mittel- bis langfristig sieht Swinka ein Potenzial von 200 Läden im In- und Ausland.
 
Damit steigt der Discounter in einen der umkämpftesten Segmente des Textilhandels ein, in dem bereits Ketten wie H&M, Zara oder Tally Weijl miteinander konkurrieren.

Mode zu Kampfpreisen


Nach Informationen der Branchenzeitschrift "Textilwirtschaft" wendet sich Takko mit seinem neuen Discounter mit extrem günstigen Preisen an Frauen, Männer und Kinder. So soll laut dem "FTD"-Bericht ein Strickpullover rund 8 Euro kosten.   

Das Konzept "1982" wurde zunächst an drei Standorten auf Flächen zwischen 800 und 1.000 Quadratmeter getestet: im Einkaufspark Kiel-Raisdorf, in der Aachener Innenstadt und in einem klassischen Shoppingcenter in Rotterdam. 

Drei neue Standorte im Frühjahr


Zehn bis zwölf neue Läden sind in diesem Jahr geplant. Die ersten neuen Filialen eröffnen in diesem Frühjahr in Offenbach, Braunschweig und Amsterdam.

1982 ist das Gründungsjahr von Takko, damals unter dem Namen Modea. Seit 1999 heißt die Firma Takko.

DH

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