Unternehmen & Märkte

MODEHANDEL | 17.01.2013

Wöhrl steigert Profitabilität

Umsatz runter, Ergebnis rauf: Der Modehändler Wöhrl hat sich in den vergangenen neun Monaten in einem schwierigen Marktumfeld behauptet und seine Profitabilität deutlich verbessert.

Foto: Rudolf Wöhrl AG

Textilhändler Wöhrl: Ziel ist, die Nummer Eins der familiengeführten Modehändler in Deutschland zu werden

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Die Rudolf Wöhrl AG hat in den neun Monaten vom 1. April bis 31. Dezember 2012 Nettoumsatzerlöse in Höhe von 204,7 Millionen Euro erwirtschaftet. Im Vorjahreszeitraum waren es noch 208 Millionen Euro, meldet der Textilhändler mit Sitz Nürnberg. Das operative Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) konnte allerdings um 50 Prozent auf 6 Millionen Euro gesteigert werden.

Die Umsatzentwicklung im Neunmonatszeitraum sei wesentlich besser als die des Gesamtmarktes, der im gleichen Zeitraum um fast 4 Prozent rückläufig war, betont das Unternehmen. Branchenübergreifend belastend hat sich demnach vor allem das witterungsbedingt schwierige Weihnachtsgeschäft ausgewirkt.

Neuausrichtung zeigt erste Erfolge


Zur Profitabilitätssteigerung habe insbesondere die verbesserte Rohertragsmarge beigetragen, heißt es laut Mitteilung. Hier zeigten sich bereits erste Erfolge aus der zu Jahresbeginn vom Vorstand eingeleiteten Neuausrichtung der Sortimentsstrategie. Darüber hinaus mache sich auch Optimierung in Abläufen und Kostendisziplin in der Verwaltung bemerkbar.

"Ich freue mich, dass die bisher eingeleiteten Maßnahmen bereits anfangen, Früchte zu tragen", erläutert Olivier Wöhrl, Vorstandschef des Familienunternehmens. "Wir verbinden regionale Präsenz mit umfassender Markenauswahl und individueller Beratung. Gleichzeitig straffen wir die Arbeitsprozesse im Hintergrund, etwa durch moderne Warenwirtschaftssysteme."
 
Ziel sei es, das Unternehmen wieder auf Wachstum auszurichten, wobei weiterhin die Profitabilität im Vordergrund stehe. "Unsere Vision ist es, der erfolgreichste familiengeführte Modefilialist in Deutschland zu werden", betont Olivier Wöhrl. Zu dieser Strategie passt die erst vor wenigen Tagen beschlossene Übernahme der Textilhandelskette SinnLeffers.

Wöhrl-Unternehmensgruppe


Das Familienunternehmen beschäftigt mehr als 2.000 Mitarbeiter und betreibt insgesamt 38 Modekaufhäuser mit einem geografischen Schwerpunkt in Süddeutschland. Im Geschäftsjahr 2011/12 erwirtschaftete Wöhrl einen Umsatz von rund 271 Millionen Euro und ein EBIT von 7,4 Millionen Euro.

DH

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