Montag 20.05.2013
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Neckermann-Pakete: Betrieb wird in drei Tagen geschlossen
Damit bewahrheitete sich die düstere Prognose des Frankfurter Verdi-Sekretärs Wolfgang Thurner: "Ich habe null Hoffnung, das Ding ist gelaufen", hatte der Gewerkschafter gesagt.
"Trotz intensiver Bemühungen aller Beteiligten hat sich kein Investor entschließen können, Neckermann zu übernehmen und den Betrieb fortzuführen", teilte CMS Hasche Sigl mit. Der letzte Interessent habe sich am Donnerstag zurückgezogen. Die Geschäftsleitung von Neckermann müsse deshalb den Betrieb zum 30. September schließen.
200 Interessenten - keiner will zugreifen
Die vorläufige Insolvenzverwaltung sagt, er habe mit mehr als 200 potenziellen Investoren gesprochen, von denen rund 50 das Unternehmen auf Herz und Nieren geprüft hätten. Es habe sich aber keiner zu einem Einstieg entschließen können.
Der letzte verbliebene Interessent habe seinen Rückzug damit begründet, dass ihm vor allem der finanzielle Aufwand zu hoch sei, "um den über lange Jahre entstandenen großen Investitionsstau im zweistelligen Millionenbereich zu bewältigen."
DH
Lesen Sie hier die Neckermann-Unternehmenschronik
Bildergalerie: "Neckermann - Ein Traditionsversender baut ab"
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