Unternehmen & Märkte

OPTIKER | 27.08.2009

Fielmann-Gewinn geht zurück

Die Optikerkette Fielmann verkauft mehr Brillen, macht aber weniger Gewinn. Das Management ist trotzdem zuversichtlich, die Marktposition weiter auszubauen.

Fielmann weniger Gewinn Foto: Sybille Wilhelm

Mehr Brillen verkauft Fielmann, aber der Gewinn geht zurück.

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Mehr Brillen, mehr Umsatz - aber weniger Gewinn: Die Optikerkette Fielmann hat im zweiten Quartal dieses Jahres mit 1,6 Millionen Brillen zwar 100.000 Sehhilfen mehr verkauft als im Vorjahreszeitraum. Und auch der Konzernumsatz stieg im zweiten Quartal von 232,9 Millionen auf 238,2 Millionen Euro, wie das Unternehmen heute in Hamburg mitteilte.

Doch der Gewinn nach Steuern sank auf 27,7 Millionen Euro – nachdem es im Vorjahreszeitraum noch 29,2 Millionen Euro waren. Der Gewinn vor Steuern ging ebenfalls zurück, von 41,5 Millionen Euro auf 39,2 Millionen Euro. Schuld daran sollen die höheren Werbeausgaben sein: Der Konzern rührt derzeit kräftig die Werbetrommel, um sich gegen die Auswirkungen der Wirtschaftskrise zu stemmen. Zudem koste die Expansion.

Im ersten Halbjahr 2009 verkaufte Fielmann 3,1 Millionen Brillen (2008: 3 Millionen). Der Konzernumsatz stieg von 451,2 Millionen auf 464,5 Millionen Euro, ein Plus von drei Prozent. Der Vorsteuergewinn lag in den ersten sechs Monaten 2009 bei 72,2 Millionen Euro – ein Minus von 8 Millionen Euro im Vergleich mit dem Vorjahreszeitraum. Nach Steuern ging der Gewinn von 56,5 Millionen auf 50,8 Millionen Euro zurück.

Erwartung erfüllt, jetzt zuversichtlich


Gleichwohl gibt sich das Management des Brillen-Filialisten gelassen: „Die ersten Monate des Berichtsjahres entsprechen unseren Erwartungen“, heißt es in einer Pressemitteilung. „Wir sind zuversichtlich, unsere Marktposition auszubauen. Gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten kauft der Verbraucher bei Unternehmen, die ihm hohe Qualität zu günstigen Preisen garantieren: in der Augenoptik ist das Fielmann.“

Ende Juni 2009 gab es 631 Fielmann-Niederlassungen. Fielmann plant, in diesem Jahr insgesamt 25 neue Geschäfte zu eröffnen und 750 neue Ausbildungsplätze zu schaffen. Zum Ende des zweiten Quartals beschäftigte der Filialist 12.585 Mitarbeiter, davon 2.128 Auszubildende. Der Konzernumsatz betrug 2008 insgesamt 902,7 Millionen Euro.

wim

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