Mittwoch 23.05.2012
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Einmal versucht Otto, die Quelle-Kunden mit Werbepost von sich zu überzeugen
Damit seien die Adressdaten der Quelle-Kunden anschließend geschützt, zitiert die Presseagentur dpa einen Sprecher der Otto-Gruppe. Sie könnten nicht ein zweites Mal vermietet oder verkauft werden.
Die Verbraucherzentrale Bundesverband hatte den Insolvenzverwalter zuvor aufgefordert, die "wertvollen und zum Teil sensiblen" Kundendaten nicht wie die anderen Waren zu verkaufen.
Adressierte Werbesendungen unterliegen kaum Beschränkungen
Der Versand von adressierten Werbesendungen unterliegt in Deutschland den geringsten rechtlichen Beschränkungen, da er unter die im Grundgesetz verankerte Freiheit der Meinungsäußerung fällt, heißt es beim Deutschen Dialogmarketing Verband: "Daher ist er in der Regel uneingeschränkt möglich." Jedoch müsse ein Werbebrief spätestens nach dem Öffnen als solcher zu erkennen sein.
Gehandelt werden unter seriösen Adressenhändlern im Übrigen nur Postadressen. Daten wie etwa Telefon- oder Bankkontonummern und E-Mail-Adressen sind vom Gesetzgeber geschützt.
wim
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