Technik & Web

VERSANDAPOTHEKEN | 26.09.2012

Sanicare laut Medienbericht insolvent

Die Versandapotheke Sanicare ist zahlungsunfähig, berichtet ein Branchendienst. Nach dem Tod des Firmengründers musste das Unternehmen nun Insolvenz anmelden.

Sanicare-Homepage: Lieferungen verzögern sich.

Sanicare-Homepage: Lieferungen verzögern sich

+

Auf der Homepage von Sanicare entschuldigt sich die Versandapotheke aktuell bei den Kunden für verspätete Lieferungen "aufgrund eines erhöhten Arbeitsaufkommens". Laut einem Bericht des Branchendienstes "Apotheke Adhoc" kämpft das Unternehmen (Sitz in Bad Laer) mit weitaus größeren Problemen: Das vorläufige Insolvenzverfahren wurde am heutigen Mittwoch eröffnet.

Seit dem 25. September darf nur noch mit Zustimmung des vorläufigen Insolvenzverwalters Ralph Bünning über den Nachlass des kürzlich verstorbenen Firmengründers Johannes Mönter verfügt werden, so das Medium. Bestellungen sind aber nach wie vor möglich.

"Größte deutsche Versandapotheke"


Sanicare ist nach eigenen Angaben die größte deutsche Versandapotheke und beliefert 50 Kliniken sowie mehrere hundert Pflegeeinrichtungen und Arztpraxen.

Insgesamt erwirtschaftete die Gruppe 2011 rund 520 Millionen Euro. Mit 216 Millionen Euro trug die Versandapotheke knapp 42 Prozent zum Umsatz der Unternehmensgruppe bei. Über die Ertragslage ist nichts bekannt.

DH

Anzeige

 


Diesen Artikel verlinken:

Impressum | Datenschutz | Kontakt

Copyright: Deutscher Fachverlag GmbH; Anregungen & Kommentare an info@derhandel.de
Credits: Konzept & Layout SamArt Gbr
Credits: Konzept, Projektmanagement, Programmierung und technische Realisation dfv Internet-Service

Anzeige

 

Anzeige

 

Printausgabe

Der Handel Ausgabe 05/2013

Die neue Ausgabe vom Wirtschaftsmagazin Der Handel ist erschienen!

zum Inhalt »
Infos zum Abo »

 

Frage des Tages

Mobile Payment wird eine große Zukunft vorhergesagt. Was denken Sie über Bezahllösungen für das Handy?

Ohne gemeinsamen Standard wird das nichts.
Das Handy wird die Geldbörse ersetzen.
Mal sehen - die Höhe der Gebühren ist entscheidend.
Zur Ergebnissseite »