Donnerstag 23.02.2012
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Schlecker-Filiale: Interessant sind Lagen an Bahnhöfen.
Zunächst werde das Unternehmen abwarten, wie es mit dem Insolvenzverfahren weitergehe. Zuletzt hatte Unternehmenschef Dirk Roßmann davon gesprochen, das maximal 80 Schleckermärkte für ihn interessant seien.
Nach der Insolvenz von Schlecker hatte am Donnerstag auch die Osnabrücker Tochter IhrPlatz einen entsprechenden Insolvenz-Antrag eingereicht.
Arbeitsagentur eröffnet Büro in der Schlecker-Zentrale
Für die mehreren zehntausend Beschäftigten der Drogeriekette Schlecker gibt es immerhin eine gute Nachricht: Das Insolvenzgeld steht bereit.
Die Lohnansprüche von rund 33.000 Mitarbeitern werden bis Ende März durch die Summe von rund 150 Millionen Euro abgedeckt. Das berichtete die Regionaldirektion Baden-Württemberg der Bundesagentur für Arbeit am Freitag in Stuttgart. Die Arbeitsagentur zahle das Geld aus.
Betroffene müssen Angaben der Behörde zufolge keine Einzelanträge stellen. Zudem will die Agentur direkt in der Schlecker-Zentrale in Ehingen ein Büro aufmachen, um möglicherweise Arbeitsplätze zu vermittlen, sollte es zu Kündigungen kommen. Schlecker hatte am Montag mit drei Gesellschaften Insolvenz angemeldet, die Tochter IhrPlatz war am Donnerstag gefolgt.
dpa
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