Donnerstag 09.02.2012
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Bei Wormland wird Mode ins rechte Licht gerückt.
Spezielle Filter können dafür sorgen, dass die Wärmestrahlung deutlich reduziert und die empfindlichen Produkte geschont und in ihren natürlichen Eigenfarben präsentiert werden.
Individuelle Lichtplanung erfordert Sorgfalt
Bei der individuellen Lichtplanung spielen viele Faktoren eine Rolle: „Am Anfang steht die lichttechnische Standortanalyse. Hierbei wird geschaut, wo sich das Geschäft befindet - in einem Dorf, in einer Kleinstadt oder in einer 1a-Lauflage in der Großstadt." Außerdem schauen die Profis, welche Fach-geschäfte sich nebenan befinden und wie die (lichttechnische) Konkurrenzsituation aussieht.
„Hinzu kommt das individuelle Ladenbaukonzept, also welche Möbel, Farben, Holzarten vorhanden sind und wie Wand, Decke und Boden gestaltet sind. Dann schaut man sich die Zielgruppe genauer an und klärt, welche Botschaft vermittelt werden soll."
Erst wenn diese Fragen geklärt sind, erfolgt die eigentliche Lichtinszenierung: „Ein schlüssiges Lichtkonzept reicht bis hin in die Umkleidekabinen und die Kundentoilette", so der Lichtexperte. „Und auch der Verweilbereich muss mit einbezogen werden, den man immer öfter auch in der kleinen Boutique findet."
Letztlich ist der gelungene Lichtauftritt auch ein Kundenbindungsinstrument: „Das Regal ist der Arbeitsplatz des Kunden", sagt Dr. Hanne Meyer-Hentschel vom Meyer-Hentschel Institut. „Deshalb ist dort die Beleuchtung gerade für ältere Kunden ausgesprochen wichtig und kann darüber entscheiden, ob der Konsument diesen oder einen anderen Laden bevorzugt."
Sybille Wilhelm
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