Donnerstag 09.02.2012

Unternehmen & Märkte

MODEHANDEL | 24.01.2010

Textilhändler im Kreuzfeuer der Kritik

Nach der Aufdeckung gentechnisch manipulierter Baumwolltextilien mit Biosiegel gehen Verbraucherschützer mit den betroffenen Modehändlern hart ins Gericht.

Modeketten haben nicht genug aufgepasst, sagt der vzbv. Foto: Sebastian Crescenti

Modeketten haben nicht genug aufgepasst, sagt der vzbv

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Der Bundesverband der Verbraucherzentralen (vzbv) kritisierte die betroffenen Unternehmen. Die Modeketten H&M sowie C&A "haben da nicht genug aufgepasst", sagte Monika Büning, Verbandsexpertin für Produktsicherheit, der „Frankfurter Rundschau".

Bisher hätten die Firmen ihre Lieferpartner zu wenig überwacht: „Die Unternehmen müssen ihre Zertifizierer besser kontrollieren, zumindest stichprobenhaft." Die Kunden wollten Sicherheit haben, sagte Büning: "Wo Bio draufsteht, darf keine Gentechnik drin sein."

Die Modekette C&A hatte am Freitag eine gründliche Prüfung der Vorwürfe angekündigt. Die "Financial Times Deutschland" hatte berichtet, erhebliche Mengen von Biobaumwolle aus Indien seien gentechnisch verändert und in den Handel gebracht worden.

dpa

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