Donnerstag 09.02.2012

Unternehmen & Märkte

KONJUNKTUR | 24.02.2010

Verbraucher in schlechter Stimmung

Das Konsumklima in Deutschland trübt sich weiter ein. Ursache ist vor allem die Angst vor Arbeitslosigkeit. Auch für die nächsten Monate geben die Konsumforscher der GfK keine Entwarnung. 

Die Angst vor dem Jobverlust trübt die Kauflaune. Foto: Metro Group

Die Angst vor dem Jobverlust trübt die Kauflaune

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Die Stimmung unter den deutschen Verbrauchern hat sich laut GfK-Konsumklima für den Monat März von 3,3 auf 3,2 Punkte abgeschwächt - das ist bereits der fünfte Rückgang in Folge. Volkswirte sind im Vorfeld allerdings von einem noch stärkeren Rückgang auf 3,0 Punkte ausgegangen.

Vor allem die verspätete Reaktion des Arbeitsmarktes auf die Konjunkturkrise sowie die Diskussion über den griechischen Haushalt und die Effekte auf die gesamte EU seien der Grund für den Rückgang. Dem Konsum stehe damit "ein schweres Jahr" bevor, erwartet die GfK. Es sei davon auszugehen, dass die Binnennachfrage keinen wesentlichen Beitrag zur wirtschaftlichen Erholung im Jahr 2010 leisten wird.

Einkommenserwartung stagniert


Erhebliche Einbußen musste die Konjunkturerwartung hinnehmen, die sich im Februar um 7,1 Punkte auf minus 5,6 (Vormonat: plus 1,5) Punkte reduzierte. Die Verbraucher seien damit pessimistischer als Politik und Industrie, die weiter von einer Erholung der deutschen Wirtschaft ausgingen.

Die Sorge um einen Anstieg der Arbeitslosigkeit lässt auch die Einkommenserwartung um 0,5 Punkte sinken. Wie die GfK weiter berichtet, liegt der Indikator derzeit jedoch mit 12 Punkten über dem langjährigen Durchschnitt von null.

Der Indikator für die Anschaffungsneigung zeigt sich mit 24,2 Punkten weiter robust, auch wenn er im Februar im Vergleich zum Vormonat 1,2 Zähler einbüßte.
 
DH

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