Donnerstag 24.05.2012

Unternehmen & Märkte

WARENHÄUSER | 19.11.2009

50 Hertie-Häuser stehen immer noch zum Verkauf

Schwierige Investorensuche: Nach der Schließung der Hertie-Filialen werden nach wie vor Käufer für die Mehrheit der ehemaligen Warenhäuser gesucht.

Verschwommene Erinnerung: Hertie machte vor drei Monaten endgültig dicht.

Verschwommene Erinnerung: Hertie machte vor drei Monaten endgültig dicht.

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Seit Mai 2008 sei es gelungen, 14 Hertie-Häuser an Projektentwickler und Eigennutzer zu verkaufen, berichtete das von den britischen Eigentümern Mercatoria Acquisitions (MABV) mit dem Verkauf beauftragte Immobilienunternehmen BNP Paribas Real Estate in Berlin. 50 weitere Häuser, vor allem in Nordrhein-Westfalen mit Schwerpunkt im Ruhrgebiet, stünden aber immer noch zum Verkauf.

Die Suche nach Investoren gestaltet sich schwierig: Anfang September sagte Christoph Meyer aus der BNP-Geschäftsleitung gegenüber Der Handel, dass bereits 13 Häuser verkauft worden seien. Seitdem wurde also nur noch ein weiterer Standort veräußert.

Kaufland übernimmt vier Immobilien


 Vier der verkauften Häuser seien von der Kaufland-Gruppe übernommen worden, darunter die Häuser in Duisburg-Walsum, Hamburg-Bramfeld, Hamburg-Langenhorn sowie Dortmund-Aplerbeck, sagte eine BNP-Sprecherin. Weitere Häuser konnten unter anderem an Standorten in Berlin, München, Erkrath und Mettmann, Lemgo, Wesseling sowie Wolfenbüttel verkauft werden.

Die letzten 20 Warenhäuser der insolventen Warenhauskette Hertie waren vor drei Monaten geschlossen worden. Insolvenzverwalter Biner Bähr hatte vor allem die von den Eigentümern verlangten Mieten für das Scheitern der Rettungsbemühungen verantwortlich gemacht.

Nach der Übernahme der ehemaligen Karstadt-Filialen war das britische Unternehmen gleichzeitig als Hertie-Gesellschafter und Vermieter aufgetreten.

dpa /DH

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