Donnerstag 24.05.2012
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Nicht gerade eine Perle im Portfolio: Karstadt in Kaiserslautern
Danach ist unter anderem geplant, das Gebäude dem Besitzer - einer US-Immobiliengesellschaft - abzukaufen. Die Mitarbeiter sollen einen Beitrag leisten, indem sie auf Urlaubs- und Weihnachtsgeld verzichten, zudem könnten sich Bürger mit Geldeinlagen an dem Projekt beteiligen. "Das ist ein Strohhalm, nach dem wir greifen", sagte Theisinger.
Ministerpräsident sprach von "Fehlentscheidung"
Die Filiale mit etwa 190 Mitarbeitern soll nach den Plänen von Karstadt Ende März geschlossen werden. Der rheinland-pfälzische Ministerpräsident Kurt Beck (SPD) hatte die Maßnahme kürzlich als eine "unternehmerische Fehlentscheidung" bezeichnet, die unanständig sei. Das Kaufhaus schreibe schwarze Zahlen.
Theisinger sagte, die am Mittwoch präsentierten Pläne seien ein "Rohgerüst", das am Abend Betriebsräten anderer Firmen vorgestellt werden sollte. Mit ihnen wolle man ein Konzept ausarbeiten. Unterstützung komme unter anderem auch von Gewerkschaftsseite.
Anfang Januar solle es dann mit konkreten Plänen weitergehen. Sie sprach von einem "Funken Hoffnung". Die Belegschaft wolle die Filiale nicht verlassen. "Bei uns sind Menschen dabei, die schon die Eröffnung des Kaufhauses mitgemacht haben - das war vor 33 Jahren."
Weitere Informationen zum Thema Karstadt
Klicken Sie hier für eine Reportage über mehr als 50 Karstadt-Filialen bundesweit. Auch in Kaiserslautern waren wir vor Ort.
Eine Bildergalerie mit über 50 Karstadt-Filialen in der ganzen Bundesrepublik finden Sie hier.
dpa
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