Donnerstag 24.05.2012

Unternehmen & Märkte

WEIHNACHTSGESCHÄFT | 28.12.2011

Weihnachtsgeschenke kommen immer öfter per Mausklick

Mit 6,5 Milliarden Euro hat sich der Weihnachts-Umsatz der Onlinehändler im Vergleich zu 2005 nahezu verdoppelt. Im stationären Buchhandel bescherte die Woche vor dem Fest zumindest ein Weihnachtsgeschäft auf Vorjahresniveau. 

Feierabend für den Weihnachtsmann

Immer öfter kommen die Weihnachtsgeschenke aus dem Internet

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Immer mehr Deutsche kaufen ihre Geschenke im Internet: Zwischen 2005 und 2010 ist der Online-Umsatz im Weihnachtsgeschäft von 3,6 auf 5,9 Milliarden Euro gestiegen. Für 2011 erwartet der Handelsverband Deutschland (HDE) eine weitere Wachstumssteigerung um zehn Prozent auf 6,5 Milliarden Euro. "Auch in den kommenden Jahren wird der Online-Umsatz im Weihnachtsgeschäft rasant wachsen", ist HDE-Geschäftsführer Kai Falk überzeugt. "Einkaufen im Internet ist heute unkompliziert und sicher. Die Kunden schätzen den Service, ein Produkt online zu kaufen und es kurze Zeit später zuverlässig und pünktlich an die Haustür geliefert zu bekommen."

Im Weihnachtsgeschäft wächst der Online-Umsatz somit sehr viel schneller als der Umsatz im Handel insgesamt: 2010 stieg der Weihnachts-Umsatz im stationären Einzelhandel um drei Prozent, für 2011 rechnet der Handelsverband mit einem Wachstum von 1,5 Prozent.

Buchhandel doch noch zufrieden


Die beliebtesten Weihnachtsgeschenke der Deutschen sind dem Verband zufolge nach wie vor Bücher: Wie eine aktuelle Umfrage des HDE ergab, verschenkten in diesem Jahr 32,5 Prozent der Befragten Lektüre zu Weihnachten, gefolgt von Parfum mit 20 Prozent, Spielen und Spielzeug mit 18,1 Prozent sowie Gutscheinen mit 17,6 Prozent und Süßigkeiten mit 14 Prozent.

In diesem Jahr haben die Umsätze in der letzten Woche vor Heiligabend den Buchhändlern noch einmal Schwung verliehen: Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum konnten sie ein durchschnittliches Umsatzplus von 3,2 Prozent verbuchen. Dadurch sei das leichte Minus der beiden vorangegangenen Wochen kompensiert worden, meldet die Fachzeitschrift "Börsenblatt". Unterm Strich endete das Weihnachtsgeschäft für die Buchhändler demnach auf Vorjahresniveau.

wim

Auf etailment.de (Blog): Kampf der Verbände - wer vertritt die Onlinehändler?

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